Nottingham Playhouse

Premiere mit dem Epson SureColor SC-T5000

Nottingham Playhouse

Im Jahre 2013 feierte das Nottingham Playhouse den 50-jährigen Geburtstag des Theaterkomplexes am Wellington Circus. 1963 debütierte das Haus mit dem 24-jähriger Sir Ian McKellen und Michael Crawford in Sir Tyrone Guthries Version des Coriolanus von Shakespeare.

Hintergrund

Das Theater setzte sich all die Jahre außerordentlich hohe Standards, sodass es heute als eines der innovativsten Regionaltheater Großbritanniens gilt. Das Nottingham Playhouse genießt zudem den Ruf, besonders viele junge Autoren und Schauspieler zu entdecken und zu fördern.

Neben sechs bis neun abendfüllenden Produktionen pro Jahr gibt das Haus ebenfalls Begleitprogramme für Jugendliche sowie für städtische Events. Produktionsleiter Jasper Gilbert und seine Gruppe sind daher gefordert, stets neue Materialien für Kulissen und Requisiten zu produzieren. Dabei arbeitet das Team nicht nur für das Nottingham Playhouse, sondern sie fertigen in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Rocket Scenery auch Material für andere Unternehmen an. Das Team ist mit seinen Arbeiten daher auch an anderen Orten zu finden wie zum Beispiel dem West End von London.

„Computer Aided Design (CAD) ist ein Hauptaspekt unserer Arbeit“, so Jasper Gilbert. „Wir verwenden Programme wie AutoCAD, Vectorworks und SketchUp für die 2D- und 3D-Entwürfe der Requisiten und erstellen daraus hoch detaillierte Baupläne mit hunderten von Einzelkomponenten, um so ein vollkommenes Bühnenbild zu erschaffen. Für den Druck werden dabei DIN A1- und DIN A2-Druckmaschinen an den Standorten eingesetzt. Mit den so generierten CAD-Daten steuern wir außerdem unsere CNC-Maschine, mit der wir die Formen schneiden.“

Neue Drucklösung für mehr Flexibilität

Vor Kurzem hat sich das Nottingham Playhouse entschieden, großformatigen Digitaldruck einzusetzen. „Ich war neugierig, wie sich der Digitaldruck auf unsere Produktion auswirken würde“, erklärt Jasper Gilbert. „In den vergangenen Jahren haben sich der Stil der Bühnenbilder und ihre Konstruktionsweise deutlich verändert. Die Verfügbarkeit neuer, kostengünstiger Materialien ermöglichen neue Effekte und erfordert neue Ansätze bei der Herstellung von Kulissen und anderem Material.“

Präzises Zeitmanagement war ein treibender Faktor für eine digitale Produktion. „In dieser Branche arbeitet man bei neuen Produktionen oft bis tief in die Nacht hinein. Theaterstücke entwickeln und verändern sich ständig während der Zeit vor der Aufführung, sodass sich die Vorgaben eines Auftrags von einer Minute auf die nächste ändern können. Zu Beginn der Arbeit an einer Produktion haben wir oft nur eine vage Vorstellung davon, wohin es gehen wird. Daher legen wir zunächst in Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner die grundlegenden Ideen fest. Während der Arbeiten an einem Projekt müssen wir stets in der Lage sein, neue Ideen einfließen zu lassen. Und obwohl die Anforderungen der Kunst oft sehr anspruchsvoll sind, müssen wir immer schnell reagieren. Wir können es uns einfach nicht leisten, Aufträge in einer Druckerwarteschlange warten zu lassen.“

Nach Prüfung mehrerer Großformatdrucker entschied sich das Nottingham Playhouse für einen Epson SureColor SC-T5000, der von der Firma Digital Photo Solutions mit Sitz in Kent geliefert wurde. Der SureColor SC-T5000 bietet eine Druckbreite von bis zu 91,5 cm (36") und eignet sich besonders für Anwendungen, in denen es beim Druck auf Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit ankommt. Aufgrund seiner kleinen Stellfläche und der einfachen Bedienung ist er bestens für den Einsatz in vielen Produktionsumgebungen und auch Büros geeignet. Die eingesetzten Epson UltraChrome XD-Tinte wurde für die Produktion hochwertiger und haltbarer Drucke mit tiefen Schwarztönen entwickelt.

Seit der Installation des Epson SureColor hat Jasper Gilbert eine deutliche Veränderung in der Produktionsabteilung ausgemacht. So ermöglicht der Drucker wie erhofft den Einsatz von Materialien, die zuvor nicht bearbeitet werden konnten. „Nehmen wir nur einmal den Druck auf Leinwand“, erläutert Jasper Gilbert, „früher mussten wir solche Aufträge an externe Dienstleister vergeben, was bei unseren knappen Lieferterminen keine gute Option ist. Wenn jetzt eine Requisite auf eine bestimmte Art bemalt werden soll, drucken wir sie einfach“. Zu den Materialien, die der Epson Drucker verarbeiten kann, gehören neben Papier auch verschiedene Kunststofflaminate. „Mit dem Epson Drucker bedrucken wir alle diese Materialien problemlos“, sagt Jasper Gilbert, „dabei ist die Qualität exzellent und die Ausgabegeschwindigkeit äußerst beeindruckend".

Ein hausinterner Druck verändert auch die Arbeitsweise der Designer und Bühnenbildner. „Wir können mehr wagen und experimentieren“, so Jasper Gilbert, „oft macht jemand einen ungewöhnlichen Vorschlag und wir probieren ihn einfach aus.“ Als Beispiel führt er mehrere neuere Produktionen an, bei denen der Bühnenbildner für seine Kulissen einen flachen, zweidimensionalen Stil wünscht.

Gilbert fügt hinzu, dass im Gegensatz zu anderen Druckern die Umstellung auf den Epson Drucker dank der einfachen Einrichtung und unkomplizierten allgemeinen Wartung sehr einfach gewesen sei.