Mehr Patientensicherheit dank innovativer Medikationskennzeichnung

Kreisklinikum Siegen nutzt Epson ColorWorks C3500 Drucker

Mehr Patientensicherheit dank innovativer Medikationskennzeichnung

Die stetige Verbesserung der Qualitätsstandards am Kreisklinikum Siegen gehört zu den Leitlinien des Hauses. Die Etablierung des Epson ColorWorks C3500 Druckers mit der Software PraxiKett® Designer zum Druck farbiger Medikationsetiketten für alle aufgezogenen Medikamente nach Maßgabe der DIVI-Handlungsempfehlung ist ein Meilenstein.

Bislang wurde im Kreisklinikum Siegen monochrom auf handelsüblichen, weißen Papieretiketten gedruckt. Eine Etikettenproduktion nach den DIVI-Empfehlungen war schon rein farblich nicht möglich. Zudem waren die Etiketten inhaltlich unvollständig und wurden mitunter auch handschriftlich ergänzt – größtenteils mit den Hersteller- bzw. Markennamen der Präparate. Zudem war die Lagerung der Etikettenrollen auf den Patientenzimmern oder Stationen aus hygienischen Gründen und aufgrund des erhöhten Beschaffungsaufwandes nicht zeitgemäß.

„Im Zuge des Neubaus der Intensivstation stellten wir uns die Frage nach einer einheitlichen und sicheren Medikationskennzeichnung und waren uns schnell einig, dass wir zukünftig den neuen DIVI-Etikettierungsstandard verwenden wollen“, erklärt Peter Wissenbach, Pflegerischer Leiter der Intensivstation am Kreisklinikum Siegen. Gesucht wurde ein schnelles, unkompliziertes Verfahren zur Produktion von Etiketten, bei denen kein Verwechslungsrisiko besteht und die ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Die interne Projektgruppe am Kreisklinikum Siegen entschied sich für eine Teststellung der Medikationssoftware PraxiKett® Designer mit Epson ColorWorks C3500 Drucker auf der Intensivstation. Ärzte und Pflegepersonal wurden so durch den täglichen Einsatz vom praktischen Nutzen der farbigen Medikationsetiketten überzeugt. „Insbesondere der schnelle und unkomplizierte Druckvorgang des Designers mit dem Epson Drucker hat uns überzeugt“, so Peter Wissenbach. „Mit einem Klick wird das benötigte Etikett nach individuellem Bedarf gedruckt.“ Die im ColorWorks C3500 verwendete Tinte sorgt zudem neben qualitativ hochwertigem Druck auch dafür , dass die Etiketten wisch- und wasserfest und somit äußerst zuverlässig sind. Dies schließt eine Verwechslungsgefahr der Medikamente aus und erhöht die Handlungssicherheit der Mitarbeiter im Umgang mit aufgezogenen Medikamenten – zum Wohl des Patienten.“

Individuelle Medikationsetiketten nach DIVI-Handlungsempfehlung

Seit Juli 2014 wird die Kombination aus Epson ColorWorks C3500 Drucker und PraxiKett® Designer Software routinemäßig auf der Intensivstation, der Intermediate Care (IMC) sowie in der Anästhesie des Kreisklinikums Siegen eingesetzt. Die Software enthält dabei einen Katalog von mehr als 500 standardisierten, farbigen Spritzen- und Perfusor-Etiketten gemäß aktueller DIVI-Empfehlung. Zusätzlich sind alle Normetiketten mit dem DIVI-Spritzen-Etiketten-Code (DSEC) versehen, der alle wesentlichen Informationen als 10-stelligen alphanumerischen 2D-Datamatrixcode codiert. Alle Medikationsetiketten werden über die Software entweder direkt in der benötigten Menge und Kombination ausgedruckt oder nach individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Zusätzliche Funktionen wie beispielsweise der automatische Eindruck von Handzeichen und Herstellungszeitpunkt sind ebenfalls verfügbar. „Diese Nutzung reduziert nicht nur erheblich den Aufwand, sondern sorgt gleichzeitig für eine Standardisierung des Etikettendrucks innerhalb des gesamten Klinikums“, berichtet Wissenbach. Da die neue Lösung sehr benutzerfreundlich und intuitiv zu bedienen ist, bedurfte es keiner umfangreichen Schulung, um Administratoren und Anwender mit der neuen Lösung vertraut zu machen. Alle verfügbaren Funktionen wurden vor Inbetriebnahme durch einen Berater erläutert und anhand von praktischen Anwendungen erklärt. Der Epson ColorWorks C3500 Drucker produziert dabei neben der Perfusor-Kennzeichnung auch noch die Beschriftung der Leitung durch ein spezielles Leitungsetikett. Neben den Epson ColorWorks Druckern ist auch ein Epson WorkForce Pro Business-inkjet-Drucker im Klinikum im Einsatz. Für Drucke innerhalb der Anästhesie wird dafür ein Epson WorkForce Pro WP-4015 DN verwendet. Hier werden anstehende Prozeduren anhand vordefinierter Drucklisten auf DIN A4- oder DIN A5-Blätter gedruckt. Dank des integrierten Matrixcodes steht einer zukünftigen Nutzung der Etiketten an Pumpen oder im OP nichts mehr im Weg. „Mit der Epson-PraxiKett® Lösung vereinfachen wir unsere Prozesse deutlich und optimieren Abläufe. Unsere Erfahrungen sind abteilungsübergreifend positiv“, fasst Peter Wissenbach zusammen.

Die Anlage wurde installiert von:

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