Integrierte Gesamtschule Linden

Epson Projektoren und Drucker für den Unterricht

Integrierte Gesamtschule Linden

Die Installation von rund 80 Kurzdistanzprojektoren und acht Drucksystemen von Epson ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Integrierten Gesamtschule Linden in Hannover. Gerade im schulischen Umfeld sind viele Aspekte zu berücksichtigen, die über die klassischen Installationen im Büroumfeld hinausgehen.

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Linden ist eine Ganztagsschule, in der Kinder von der fünften bis zur dreizehnten Klasse (Sekundarstufe I und gymnasiale Oberstufe) unterrichtet werden. Die Schule wird von sehr vielen, insgesamt etwa 1.400 Kindern besucht, von denen rund 45 Prozent einen Migrationshintergrund haben.

„Alle Kinder sind willkommen“, wie der Direktor der IGS-Linden, Peter Schütz erklärt. „kein Kind aus den Grundschulen unserer Stadtteile im Einzugsbereich soll ausgegrenzt werden.“ Das bedeutet, dass in den 36 Inklusionsklassen insgesamt 125 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen und Emotionale und Soziale Entwicklung usw. betreut werden. Daher handelt es sich bei etwa 20 der insgesamt gut 140 Lehrkräfte um Förderschullehrer.

Pilotprojekt zur Digitalisierung an Schulen

„Mit der Digitalisierung von Lehrinhalten haben wir“, so Peter Schütz, „bereits vor rund sechs Jahren begonnen – mit einem kleinen Tablettprojekt, das wir auch der Kommune vorgestellt haben.“ Diese beschloss danach ein Pilotprojekt zur Digitalisierung an sechs Schulen in Hannover durchzuführen – die IGS-Linden gehört zu diesen Pilotschulen.

„Von da an war der Schritt zur Anschaffung der Epson-Projektoren nur noch ein ganz kleiner“, so Peter Schütz weiter „denn wir hatten bereits im Vorfeld entsprechende Geräte von vielen verschiedenen Herstellern genauer unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass Epson sehr weit ist in der Anpassung von Projektoren für den Einsatz im schulischen Umfeld.“

In der Folge wurden für alle Pilotschulen Projektoren von Epson erworben. Allein die IGS-Linden hat seit Mitte 2017 jeden ihrer rund 80 Klassen- und Fachräume mit einem Kurzdistanzprojektor EB-695Wi von Epson ausgestattet und die alten Tafeln allesamt durch Whiteboards ersetzt.

Interessanter Unterricht mit Epson-Projektoren

Die Projektoren sind Teil eines technischen Konzepts, das auch Whiteboards und die Rechner zur Ansteuerung der Geräte umfasst. „Mit dieser Kombination kann man fantastisch arbeiten“, so Peter Schütz, „denn wir haben die Lehrkräfte mit Tabletts ausgestattet über die sich die Inhalte einfach darstellen lassen.“ Die Projektoren sind für die Lehrer leicht zu bedienen – nach dem Anschalten lassen sich die Whiteboards über Stift- oder Fingereingaben auch verwenden wie traditionelle Tafeln.

Im praktischen Unterricht hat der Lehrer mit dem Tablet sozusagen eine kleine Tafel direkt vor sich. Stichworte, die er darauf schreibt, erscheinen automatisch auf dem Whiteboard. Der Lehrer kann sich den Schülern zuwenden und direkt mit ihnen kommunizieren. Die Schüler wiederum haben die Möglichkeit ihre Ergebnisse über den Projektor zu präsentieren – eine Arbeitsweise, die mehr Austausch erlaubt. Dabei hilft auch die mitgelieferte Multi-PC-Projection-Software mit der die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler digitale Inhalte gleichzeitig und gemeinsam nutzen können.

Praktisch ist zudem, dass die Lehrkraft die Arbeitsergebnisse in einer Datei bündeln und über das Netzwerk mit anderen austauschen oder per Mail herumschicken kann. „Dabei unterstützen uns die Projektoren viel besser als dies mit der analogen Arbeitsweise zuvor möglich war“, führt Peter Schütz aus, „diese Art des Unterrichts fördert auch die Arbeit mit unserer multikulturell gemischten Schülerschaft.“

Bei den Schülerinnen und Schülern kommt die Digitalisierung gut an. Das merkt die Schule etwa daran, dass in der Sekundarstufe I inzwischen 50 Prozent der Eltern ihre Kinder für die sogenannten Tablet-Klassen anmelden. Hier stellt die Schule die Tablets – ebenfalls im Rahmen des Pilotprojekts der Kommune. Ab Klasse 11 haben dann alle Schüler die Möglichkeit mit Tabletts zu arbeiten.

Insgesamt ist Peter Schütz mit den Epson-Projektoren sehr zufrieden: Sie funktionieren zuverlässig, die Darstellungsqualität ist auch bei Tageslicht gut, das Bild verzerrungsfrei und mit einer Diagonale von bis zu 100 Zoll (2,54 m) groß genug, um auch im hinteren Teil des Klassenzimmers gut erkennbar zu sein. Auch die laufenden Kosten sollen dank der langen Lampenlebensdauer von 4.000 Stunden – das entspricht etwa vier Jahren beim Betrieb im Economy -Modus – eher gering ausfallen.

Umweltfreundlich und kostensparend: Epson Inkjet-Drucker

Darüberüber hinaus hat die IGS-Linden Anfang 2018 insgesamt acht A3-Inkjet-Drucksysteme von Epson im Bereich der Sekundarstufe I installieren lassen, die zwei ältere Laserprinter ersetzen.

Sieben der WorkForce Multifunktionsgeräte erreichen Druckgeschwindigkeiten von bis zu 35 Seiten in der Minute. Sie wurden so aufgestellt, dass sie für die Lehrkräfte in den Gebäuden der Sekundarstufe I ohne lange Wege erreichbar sind. Das leistungsfähigste der Geräte, ein bis zu 100 Seiten pro Minute schneller WorkForce Enterprise Multifunktionsdrucker, der Druckgeschwindigkeiten von bis zu 100 Seiten pro Minute liefert, steht zentral in der Schulbibliothek und kann z.B. auch von Schülerinnen und Schülern oder für private Drucke genutzt werden können – diese müssen allerdings gesondert bezahlt werden.

Peter Schütz betont, dass das Drucken und Vervielfältigen von Arbeitsmaterialien auch in Zeiten eines digital geprägten Unterrichts wichtig ist. Die Kinder bräuchten auch künftig eine haptische Ansprache und „als Schule sind wir verpflichtet auch weiterhin alle Lernmaterialien analog in Papierform vorzuhalten“, führt er aus.

Um auch später für die Vernetzung der Drucker mit den Projektoren gerüstet zu sein, hätte die Schule bei der Auswahl der Drucksysteme zwar Epson präferiert, wie Peter Schütz erklärt, allerdings war das Anforderungsprofil für die Systeme umfangreich. Da die IGS-Linden als Umweltschule Europa ausgezeichnet ist, sollten die Multifunktionsdrucker natürlich unter Umweltgesichtspunkten besonders sparsam und energieeffizient sein. Laserdrucker waren also nicht erste Wahl, denn Inkjet-Systeme haben einen deutlich geringeren Stromverbrauch (bis zu 95 Prozent), auch der Abfall ist wesentlich geringer, da die Business-Inkjets von Epson anstatt Tonerkartuschen großvolumige Beutel mit wasserbasierten Tinten (RIPS-Technologie) nutzen. Das automatische beidseitige Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen spart zudem Papier.

„Darüberüber hinaus müssen wir mit besonders spitzer Feder kalkulieren“, erläutert Peter Schütz, „denn die Drucke und Kopien – bei der IGS-Linden sind dies etwa 200.000 im Jahr – werden nicht über städtische Gelder finanziert, sondern über Elterngelder, wobei ein Teil der Eltern finanziell nicht besonders gut gestellt ist. Außerdem ist der Leasingnehmer für die Drucksysteme nicht die Schule selbst sondern der Förderverein der IGS-Linden.“ Heute sind zwar mehr Geräte als zuvor installiert, die Belastung für die Eltern habe sich dennoch bislang nicht erhöht.

Wichtig war der Schule auch, die Überprüfung der Nutzerzahlen und Abrechung der ausgedruckten Seiten zu vereinfachen. Dies übernimmt nun mit Papercut eine spezielle Software, was eine Entlastung bedeutet, da zum Beispiel die Lehrkräfte nicht mehr Buch über die Anzahl der von Ihnen gemachten Kopien führen müssen.

Zusammenarbeit mit dem Partner vor Ort

Vom Epson-Partner Office Hoch 5, der das Drucker-Projekt mit der IGS-Linden geplant und die Installationen durchgeführt hat, ist Peter Schütz angetan. Der Hannoveraner Büro-Spezialist sei schnell vor Ort und biete einen guten Service. Zudem hätte es sich in vielerlei Hinsicht sehr flexibel gezeigt und die Schule gut beraten. In diesem Zusammenhang betont der Direktor, dass Anbieter die Bedürfnisse von Schulen verstehen und nachvollziehen müssten, um in diesem Bereich adäquate Lösungen anbieten zu können. „Von den ersten Gesprächen und Vertragsverhandlungen mit Office Hoch 5 über die Angebote und Testphasen bis hin zur Installation der Software und der Geräte ist alles so gelaufen, wie wir das vereinbart hatten“, sagt der Direktor der IGS-Linden. Er hofft auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit, auch was kommende Projekte, etwa die Ausstattung auch der Sekundarstufe II mit Tintenstrahldruckern, angeht.