Diabetes in Deutschland

Diabetes-Klinik Bad Mergentheim setzt auf Epson Technologie

Diabetes in Deutschland

Alleine in Deutschland leben nach einer Schätzungen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) etwa 6 Millionen Menschen[1] mit Diabetes. Zwar sind Männer und Frauen annähernd gleich häufig betroffen, jedoch steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Lebensalter deutlich an. Bis zum Jahr 2030, so die Schätzungen des Zentrums, wird die Zahl der von Diabetes Betroffenen auf 8 Mio. Menschen steigen – knapp 10 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die Diabetes-Klinik Bad Mergentheim, 1983 gegründet, ist ein Akutkrankenhaus für Menschen mit Diabetes mellitus und ist anerkannt als spezialisierte Behandlungseinrichtung nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Zum Diabetes-Zentrum gehören neben der Klinik selbst ebenfalls die Diabetes-Akademie sowie das Forschungsinstitut FIDAM und eine unabhängige Diabetes-Praxis.  Das Haus verfügt über insgesamt 155 Betten und behandelt jährlich mehr als 20.000 Menschen. Bei der Ausstattung seiner zahlreichen Büros und Schulungsräume verlässt sich das Institut auf Epson Druck- und Projektionstechnologie.

Projektion

Eines der wichtigsten und wirksamsten Instrumente bei der Behandlung der Diabetes ist das eigene Handeln der Patienten. Den Diabetes-Kranken Feedback zum und Informationen über das eigenen Handeln zu geben, ist ein Hauptzweck der vielfältigen Trainings- und Schulungseinrichtungen in der Klinik. Neben Patientenschulungen stehen auch Seminare für Mitarbeiter bis hin zu Einzelunterweisungen zu den verschiedensten Themen auf dem Programm. Um diese vielen unterschiedlichen Inhalte effizient vermitteln zu können, hat die Klinik in ihren insgesamt acht Schulungsräumen Epson EB-1900er-Projektoren sowie im großen Hörsaal einen Projektor der Epson G-Serie installiert. „Wir hatten bereits Anfang der 2000er-Jahre Epson Projektoren im Einsatz“, erklärt Daniel Schleßmann, Bereichsleiter IT der Diabetes-Klink Bad Mergentheim GmbH & Co KG. „Wir experimentierten zwar auch mit Lösungen anderer Anbieter, aber am Ende zahlte es sich nicht aus. Die Epson haben einfach das bessere Bild“. Besonders Trainingseinheiten, in denen Patienten Informationen zu Themen wie Ernährung, Bewegung und den Umgang mit der Diabetes im Alltag erhalten, werden sehr stark durch das Lernen voneinander geprägt. Dazu werden Präsentationen mit Kommentaren oder Anmerkungen versehen, die dann gesammelt in einer Dokumentenmappe gespeichert und den Teilnehmern später zugänglich gemacht werden. Geschieht dies bei vielen Schulungen noch auf traditionelle Art, wird in einem der Räume neben dem Standardprojektor auch ein interaktiver Kurzdistanzprojektor Epson EB-1400 im Testbetrieb eingesetzt. Mit ihm und dem ebenfalls angeschlossenen Epson Multimediabord ist eine elektronische Weiterverarbeitung und Speicherung möglich. „Das Sichern der Daten darf auf keinen Fall zu Verzögerungen führen, weil sonst die Schulungen stocken würden“, erklärt Schleßmann, „bei dem Epson EB-1400 und dem Multimediacenter speichere ich Daten ab, ohne dass jemand etwas bemerkt.“ Die interaktiven Beamer wurden dabei auf dem Epson Stand der conHIT erstmals erlebt und kurz danach sofort in den Testbetrieb der Klink aufgenommen.

„Wir sind mit unseren Präsentationen noch nicht ganz am Ziel“, räumt Schleßmann ein, „aktuell sind wir dabei, unsere Schulungsfolien auf Full-HD und interaktive Inhalte umzustellen. Das dauert schon seine Zeit, gibt uns aber viele neue Möglichkeiten, unsere Schulungen weiter zu verbessern. Das mittelfristige Ziel ist es, nur noch interaktive Kurzdistanzprojektoren mit Full-HD-Auflösung oder größer, beispielsweise WUXGA, im Schulungseinsatz zu haben.“

Die IT-Abteilung der Klinik hat die Nutzung der Beamer dabei für alle Beteiligten äußerst einfach gemacht. So ermöglicht die homogene Ausstattung der Räume mit identischem Equipment die Versorgung der Vortragenden mit einem universellen Präsentationskoffer, in dem sich alle notwendigen Utensilien befinden. Außerdem sind alle Räume mit einfach zugänglichen, modernen Schnittstellen wie HDMI zum Anschluss von Notebooks und anderen Datenquellen ausgestattet. Zusätzlich zum guten Bild der Epson Projektoren freut sich Schleßmann auch noch über die einfache Wartung der Geräte: „Zur guten Bildqualität der Epson kommt auch noch ihr sehr moderater Lampenverschleiß. So musste bei allen Projektoren, die wir im Einsatz haben, in den letzten zwei Jahren gerade mal eine Lampe ausgetauscht werden, obwohl wir die Geräte sehr oft im Einsatz haben.“

Neben der Umstellung der Präsentationsformate steht ein weiteres Projekt ins Haus. So ist die IT der Bad Mergentheimer Klinik auch auf der Suche nach passenden Dokumentenkameras. „Gerade weil in den Schulungen Patienten ihre Erfahrungen untereinander austauschen, brauchen wir noch ein System, mit dem auch gedruckte Unterlagen leicht digitalisiert, händisch kommentiert und digital gespeichert werden können“, so Schleßmann. Wichtig sind auch bei einer solchen Lösung die spezifischen Anforderungen von Krankenhäusern, denn Krankendaten sind besonders sensibel und unterliegen einem besonderem Schutz. Daher fallen beispielsweise WLAN-Netze für die Datenübertragung aus. Trotzdem muss die Übertragung der Daten von der Kamera an einen frei zu definierenden Ordner im internen Krankenhausnetz auf Knopfdruck möglich sein.

Drucklösungen

Um die Produktion des täglichen Druckbedarf in den zahlreichen Büros mit bis zu fünf Mitarbeitern kümmern sich in der Diabetes-Klink Bad Mergentheim insgesamt 66 Epson WorkForce Pro Drucker und Multifunktionsgeräte. Alle Geräte der Klinik drucken dabei farbig und alle mit einer Ausnahme verarbeiten Papier bis zum Format DIN A4. Gedruckt werden dabei neben den büroüblichen Dokumenten auf Normalpapier – Briefe, Bestellungen, Rechnungen und weiteres – auch Patientenakten im Format A3+.  Diese Aufgabe übernimmt mit dem WorkForce Pro WF8590DWF das einzige A3+ Gerät im Portfolio der Klinik. Dank der guten Farbqualität der Epson Drucker gibt es heute auch keine vorgedruckten Dokumente mehr. „Heute drucken wir alle Unterlagen vollständig selbst“, so Schleßmann. „Daher müssen wir keine Druckaufträge für Vordrucke mehr an externe Druckereien vergeben und haben daher auch weder Wartezeiten auf die Drucke noch eine aufwändige Lagerhaltung. Deshalb sind wir heute deutlich flexibler.“

Die Drucker stehen in der Regel sehr nahe am Arbeitsplatz, zum einen, um die Wege der Mitarbeiter und Unterbrechungen so kurz wie möglich zu halten und zum anderen, weil der Druck sensibler Daten wie Patientenunterlagen niemals ohne Aufsicht geschehen darf. Und weil die Drucker oft sehr nahe am Arbeitsplatz stehen, ist auch das Thema Feinstaub wichtig. Ein besonders starkes Argument für die WorkForce Pro Tintendrucker ist das Thema Verbrauchsmaterialien. „Wir mussten früher rund 30 vollständige aber verschiedene Toner und Tintensets vorrätig halten. Jetzt haben wir nur noch ein in jeden Drucker passendes Tintenset, das zudem in vergleichsweise geringer Stückzahl verfügbar sein muss – vielleicht mit insgesamt 10 – 20 Patronen.“ Außerdem spart die Klinik mit den Tintenstrahldruckern bares Geld, denn bei den Lasergeräten musste regelmäßig auch die komplette Trommeleinheit getauscht werden. „Das war ein Spaß, der uns in etwa das gleich kostete wie heute ein komplettes Set Patronen“, fasst Schleßmann zusammen.

Das Druckvolumen der WorkForce Pro in der Klinik Bad Mergentheim variiert sehr stark. Fallen bei manchen Druckern Volumen bis zu etwa 20.000 Drucke im Monat an, sind es bei anderen teilweise vergleichsweise wenige, vielleicht eintausend Seiten. Die Epson WorkForce Pro bewältigen jedoch alle Aufgaben ohne Probleme. So sind in den vergangenen zwei Jahren, in denen die Klinik bereits auf Epson Drucktechnologie setzt, gerade einmal zwei kleinere Störungen aufgetreten – ein sehr guter Wert verglichen mit den Störungsquoten von Laserdruckern. Auch beim Stromverbrauch, beziehungsweise der Belastung des Stromnetzes, gab es einer spürbare Veränderung zum Guten. Schleßmann dazu: „Wir hatten früher den Effekt, dass um 11:00 Uhr morgens immer eine Belastungsspitze in unserem Stromnetz auftrat, die wir uns lange nicht erklären konnten. Heute wissen wir, dass zu diesem Zeitpunkt die Ärzte anfingen ihre Patientendaten zu drucken und bei der Spitze handelte es sich einfach um die Aufheizphase der Laser. Wenn plötzlich 20 oder mehr Drucker bis zu 2 KW Leistung aus dem Stromnetz ziehen, merken wir das. Nach Installation der Inkjets war dieses Problem plötzlich verschwunden – phantastisch. Wir sind mit allen unseren Epson Geräten sehr zufrieden“.

[1] DZD: http://www.dzd-ev.de/diabetes-die-krankheit/zahlen/index.html