Britische Post entscheidet sich für Epson TM-J7100

Hohe Ansprüche im Postamt

Epson Drucker TM-J7100 bedruckt Rollenpapier, Einzelblätter und produziert zweifarbige, hochauflösende und Drucke in hoher Geschwindigkeit - und das auch noch leise
 

Das Unternehmen gehört zur Royal Mail Group und ist ein führendes Unternehmen der Logistikbranche in Großbritannien. Es bietet den Einwohnern des Vereinigten Königreichs 170 Produkte und Dienstleistungen rund um die Zustellung von Dokumenten. Jede Woche werden rund 24 Millionen Kunden in über 14.000 Zweigstellen im ganzen Land bedient - mehr als in allen britischen Banken und Bausparkassen zusammen. Zudem transferiert das Unternehmen pro Jahr in mehr als 2,4 Milliarden Transaktionen über 900 Milliarden englische Pfund.

Zur Verbesserung seines Kundenservices wollte das Unternehmen auch die veralteten Drucker an den Schaltern aller Zweigstellen austauschen. Gesucht wurden neue, besonders zuverlässige Systeme, die zudem schnell und - sehr wichtig! - geräuscharm arbeiten müssen. Eine hohe Benutzerfreundlichkeit sowie einfache Integration in bestehende Hostanwendung waren weitere wichtige Voraussetzungen. Das die neue Lösung auch farbige Bons produzieren können musste, um Kunden mithilfe der jährlich produzierten 600 Millionen Kassenbons auf weitere Produkte und Services aufmerksam zu machen, war da kaum mehr eine weitere Fußnote. Als Nebeneffekt zu den aufgestellten Anforderungen sollten die neuen Drucker auch noch besonders kostengünstig in Betrieb und Wartung sein.

Als Marktführer für Drucklösungen im Bereich PoS wurde Epson um ein Angebot gebeten. Kandidat für den Einsatz bei der Post wurde der Epson TM-J7100-Tintenstrahldrucker. Dieser entsprach weitgehend den Anforderungen nach einer benutzerfreundlichen und zuverlässigen Hardware. Dennoch blieb für Epson die Herausforderung bestehen, den Drucker an die gegebenen IT-Infrastruktur anzupassen. Zudem fehlte noch eine überzeugende Gesamtkostenkalkulation.

Essentiell für den Erfolg des Projekts war aber die nahtlose Integration in die von der Post genutzten Software "Horizon". Dafür entwickelte Epson eine neue Drucker-Firmware, die unter anderem bestimmte Druckerbefehle emulierte. Ebenfalls mussten eine Vielzahl von Dienstprogrammen entwickelt werden, über die beispielsweise via Netzwerk auf die einzelnen Drucker zugegriffen werden konnte. So ist es nun möglich, Produktinformationen zum Druck in die Kopf- oder Fußzeile zentral zu erstellen und anschließend an die im ganzen Land installierten Drucker zu verschicken - ohne Eingriff durch lokalen Anwender. Um den Anforderungen der Post in Bezug auf Dokumentensicherheit bei Postanweisungen und anderen sensiblen Schriftstücken nachzukommen, verwendet Epson in den TM-J7100 Druckern auch eine spezielle dokumentenechte Tinte.

„In unseren stark rationalisierten Arbeitsabläufen erfüllt der Epson TM-J7100 unsere Vorstellungen“, kommentiert David Smith, Head of Change and Information Systems der Britischen Post. „Außerdem bieten die neuen Geräte eine zuverlässige und dokumentenschte Drucklösung und somit einen guten Schutz vor dem Mißbrauch sensibler Dokumente.“
 

Da die Post zudem eine kostengünstige Lösung forderte, entwarf Epson eine passendes Gesamtkostenkonzept. „Bei unseren alten Druckern mussten wir häufig improvisieren, um unsere Druckkosten niedrig zu halten. Mit dem Epson TM-J7100 ist das anders, da die Geräte dank dem von Epson aufgestellten Konzept sehr kosteneffizient arbeiten“, meint Smith. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt, bei dem 94 Epson TM-J7100-Tintenstrahldrucker in 21 Zweigstellen installiert wurden, beauftragte die Post im November 2006 Epson und das Unternehmen Fujitsu mit der Installation von insgesamt 35.000 Druckern in allen Zweigstellen des Landes.

Epson bietet für diesen Auftrag einen speziellen Servicevertrag an. Die Drucker werden dabei bei Bedarf vor Ort ausgetauscht und dann zur Reparatur gesendet. Alle überarbeiteten oder reparierten Drucker werden dann in einem zentralen Austauschlager aufbewahrt und warten auf den nächsten Austausch.

Andy McLean ist Head of Service Delivery bei der Post. Er war von der Bereitstellung der Epson TM-J7100-Drucker beeindruckt: „Epson hat es geschafft, für das riesige Post-Netzwerk mit 14.000 Filialen eine maßgeschneiderte und zuverlässige Drucklösung zu bieten. Der Epson TM-J7100 erfüllt unsere Erwartungen in Bezug auf Funktion und Leistung und hilft uns dabei, einen herausragenden Kundenservice zu bieten.“
 

Anpassung des Epson TM-J7100
  • Partielle Emulation der Druckerbefehle von Vorgängermodellen
  • Zwei Schnittstellen mit USB und serieller Anschlussmöglichkeit
  • Software-Werkzeugen für den Fernzugriff
  • Erweiterte Funktionen zur Migration von einer Emulation nach ESC/POS*
  • Zuverlässiger Druck von 1D- und 2D-Barcodes
  • Dokumentenechter Druck
  • Zentrale Softwarelösung zur Generierung von Kopf- und Fußzeilen in den Filialen