Ausstellung „Kriege gehören ins Museum“

Epson Projektoren im Heeresgeschichtlichen Museum Wien

Ausstellung „Kriege gehören ins Museum“

Zu den schwierigsten Aufgane eines Projektors gehört die Darstellung von rund 100 Jahre altem Film- und Fotomaterial. Epson 3LCD-Technologie sorgt bei den durchweg Schwarzweiß-Bildern für augenfreundliche Präsentationen.

Eine Aufgabe von Museen ist es, bedeutsame oder exemplarische Gegenstände vergangener Epochen aufzubewahren, zu kategorisieren und auszustellen. Aufgrund dieses Anspruches ist es unumgänglich, dass lehrreiche und wichtige Ausstellungen nicht nur die Höhepunkte der menschlichen Kultur zum Thema haben, sondern auch deren Katastrophen. Um eine dieser Katastrophen in angemessener Erinnerung zu halten, eröffnete das Heeresgeschichtliche Museum in Wien am 29. Juni 2014 – genau 100 Jahre nach dem Attentat in Sarajewo – eine Dauerausstellung zum Thema Erster Weltkrieg. Das Museum nahm sich damit der wichtigen Aufgabe an, sensibel und doch eindringlich an diese Epoche in Europa zu erinnern. In der Ausstellung übernehmen drei Epson EB-G6900WU Projektoren die Abbildung zeitgenössischer Dokumente wie Filme und Fotos. Um den vielen Exponaten der Sammlung den ihnen gebührenden Raum zu geben, wurde der Boden des bestehenden Saals um knapp zwei Meter abgesenkt.  So konnte eine Zwischendecke eingezogen werden und die Ausstellungsfläche wuchs so auf fast 1.400 m². Hier stehen heute auf zwei Galerien etwa 2.000 Objekte aus dieser Zeit für die Besucher bereit – von dem Original Personenwagen, in dem Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin dem Attentat zum Opfer fielen bis hin zu authentischen Waffen, Uniformen, Fahnen, Gemälden, Orden und Ehrenzeichen.

Projektion von rund 100 Jahre altem Film- und Fotomaterial

Ein weiterer Fokus der Ausstellung lag auf der Präsentation authentischer Filme und Fotos an die mit passenden Grafiken dekorierten Wände des Museums. Diese Aufgabe übernahmen drei Epson EB-G6900WU Projektoren mit einer speziellen Kurzdistanzoptik. Gezeigt werden mit diesen Geräten etwa 10 Minuten lange Sequenzen, die zu der damaligen Zeit von Berichterstattern aber auch Soldaten selbst an verschiedenen Kriegsschauplätzen aufgenommen wurden. Moderne Filmtechnik half, das Material von groben Fehlern zu befreien, zu digitalisieren und anschließend in ein für die Projektion geeignetes Format zu bringen. Weil diese Filme und Fotos der Technik von vor 100 Jahren geschuldet alle in Schwarzweiß sind, besitzen die Epson mit ihrer 3LCD-Projektionstechnologie gegenüber vielen DLP-Projektoren einen entscheidenden Vorteil. Gerade bei bewegten Schwarzweißbildern zeichnen sich die 3LCD-Projektoren durch ruhige, augenfreundliche Bilder aus. „Uns war beim Aufbau der Ausstellung sehr wichtig, die Vorgaben des Architekten und Kurators an die Projektionen genau zu erfüllen“, erläutert Herr Romeo Schmuck, Technik-Verantwortlicher des Museums, „die Projektionswände sind mit Motiven aus der damaligen Zeit dekoriert worden und die Projektionen mussten exakt in die vorgegebenen Räume zwischen den Motiven passen. Zusätzlich durften die Projektoren natürlich nicht im Sichtfeld der Exponate untergebracht werden. Daher mussten sie nicht nur sehr nah an der Wand angebracht werden, sondern sie stehen auch sehr weit außerhalb des Projektionszentrums.“

Hohe Anforderungen an die Projektion

„Solche enormen Keystone- und Lensshiftwinkel sind überhaupt nur mit ganz wenigen Geräten möglich“, erläutert Patrick Postl, CEO von postlAV, des mit der Installation der Projektion beauftragten Unternehmens die Anforderung des Museums. „Und selbst der weite Bereich der Epson Projektoren hat da noch nicht ganz gereicht. Deshalb mussten wir das Filmmaterial schon vor der Projektion verzerren, sodass die Bilder an der Wand geometrisch korrekt erscheinen.“ Alle drei geplanten Projektionen wurden deshalb bei dem Unternehmen postlAV vorab originalgetreu aufgebaut und simuliert bevor sie im Museum installiert wurden. Dabei mussten sowohl die Zielgröße von etwa 3 Metern Bilddiagonale berücksichtigt werden, als auch der Projektionswinkel und Abstand zur Wand. Die notwendige Vorverzerrung (Warping) der Daten wurde auf Basis dieser Parameter berechnet und auf das digitalisierte Film- und Fotomaterial angewendet.

Angesteuert werden die Projektoren von einem Mediaserver über eine HDBaseT-Leitung. „Die WUXGA-Auflösung in Verbindung mit HDBaseT-Anschluss war ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl der Projektoren“, führt Schmuck weiter aus, „zudem sind wir aus Erfahrung von der Zuverlässigkeit der Epson Geräte überzeugt. So hatten wir zuletzt während einer UNO-Ausstellung bei uns im Haus schon zwei G5450WU im Einsatz und die ließen uns selbst unter schwierigen, hochsommerlichen Bedingungen nicht im Stich.“ Die Epson Projektoren werden in der Ausstellung „Kriege gehören ins Museum“ an sieben Tagen die Woche rund 8 Stunden am Tag laufen. „Ich kann nur Gutes über Epson Projektoren sagen. Sie funktionieren einwandfrei und liefern ein ruhiges, helles Bild. Wenn überhaupt noch ein Wunsch offen wäre, dann sollten die Gehäuse farblich anpassbar sein, damit sie sich noch unauffälliger in die Ausstellung einfügen“, schließt Schmuck.

Ausführender Fachhändler:

postlAV

Adlergasse 8-10

A-2512 Tribuswinkel

www.postlav.com

Weiterführende Informationen zur Ausstellung „Der Erste Weltkrieg“

Kurator:         HR Dr. M. Christian Ortner / Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums / Militärhistorisches Institut

Architekt:       Herr Mag. Arch. Checo Sterneck

Graphik:         Herr Mag. Thomas Reinagl