Zusammenarbeit im Klassenzimmer – Projektoren im Unterricht

Wie stellen Sie in einem Klassenzimmer sicher, dass Sie die volle Aufmerksamkeit der Schüler erhalten? Hans Dummer von Epson regt an, durch Technologie eine Lernumgebung zu schaffen, die zum kreativen Denken anregt.

Zusammenarbeit im Klassenzimmer – Projektoren im Unterricht

Wie wecken Sie in einer Zeit voller digitaler Ablenkungen die Neugier und Leidenschaft für ein Schulfach?

Man kann natürlich sehr einfach feststellen, ob eine Klasse dem Unterricht folgt. Schüler stören den Unterricht und zwingen damit die Lehrer dazu, sich um das Störende zu kümmern, anstatt zu unterrichten. Schwieriger zu erkennen ist der Unterschied zwischen passiver und aktiver Unterrichtsteilnahme. Sind die Schüler ruhig, aber vorwiegend geistig abwesend, oder nehmen sie in aller Stille alle Fakten und Zahlen auf?

Eine aktive Unterrichtsteilnahme wünschen sich alle Pädagogen und es ist unschwer zu erkennen, warum die Technologie häufig als Wunderwaffe betrachtet wird. Welcher Lehrer hat während der Pausen nicht schon einmal die Blicke der Schüler auf ihre Smartphones beobachtet und sich gefragt, wie sich diese ungeteilte Aufmerksamkeit auf das Klassenzimmer übertragen ließe?

Die meisten Lehrer möchten keine Präsentatoren sein, sondern Schülern den Unterrichtsstoff zugänglich machen. Schüler nutzen heutzutage Bildschirme, um in Gruppen zusammenzuarbeiten sowie Lehrern und sich gegenseitig Ideen vorzustellen, wie es in der Arbeitswelt, auf die sie vorbereitet werden sollen, bereits üblich ist. Die Technologie allein fördert zwar nicht die Aufmerksamkeit, aber die richtige Technologiemischung kann eine Plattform für eine dynamische und demokratische Lernumgebung schaffen, in der Schüler zum kreativen und eigenständigen Denken angeregt werden.

Arbeitsplätze und berufliche Rollen sind verstärkt auf Zusammenarbeit ausgerichtet und weniger linear. Das ist positiv für Arbeitgeber, die versuchen, digitale, flexible Arbeitsstile an Stellenbeschreibungen anzugleichen, mit denen zukünftige Generationen von Mitarbeitern langfristig eingebunden werden können.

Wenn wir uns das Klassenzimmer als eine veränderliche Lernumgebung vorstellen, ist es sinnvoll, nach flexibler Technologie zu suchen, die diese unterstützen kann. Die sogenannte 4-6-8-Regel basiert auf Empfehlungen von Fachgremien. Sie besagt, dass der am weitesten entfernte Teilnehmer je nach Aufgabe vier-, sechs- oder achtmal so weit entfernt sitzen sollte wie der Bildschirm hoch ist.

Manchmal müssen sich Schüler zurücklehnen und zuhören. Bei anderen Aufgaben müssen sie sich nach vorn lehnen. Wenn wie bei Videos nur zugeschaut werden muss, darf die Entfernung am größten sein. Detailreichere Inhalte wie PowerPoint-Präsentationen erfordern, dass Schüler etwas näher sitzen, während die ausführlichere Betrachtung von Tabellen verlangt, dass Teilnehmer höchstens viermal so weit entfernt sitzen wie der Bildschirm hoch ist. In Anbetracht der Tatsache, dass Klassenzimmer hinsichtlich Quadratmeter- und Schülerzahl immer größer werden – brauchen Lehrkräfte eine größere Anzeigefläche, damit Schüler unabhängig von ihrem Sitzplatz alle Inhalte lesen können.

Darüber hinaus gibt die interaktive Technologie von Epson Lehrern die Möglichkeit, mit interaktiven Stiften oder einfach mit dem Finger direkt auf die Projektorleinwand zu schreiben oder zu zeichnen. Wenn Sie über eine dedizierte Softwarelösung wie diese verfügen, können vier Schüler gleichzeitig ihre Arbeit gemeinsam nutzen und den Mitschülern zeigen. Während in Schulen über bessere Möglichkeiten nachgedacht wird, Schüler auf die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz vorzubereiten, werden für die Entwicklung der Schüler insbesondere solche Tools immer wichtiger, mit denen Ideen geteilt und gemeinsam Entscheidungen getroffen werden können.

Der Effekt von projizierten Informationen auf das Lernergebnis wurde hinreichend erforscht, aber schlecht vermarktet. Die korrekte Anpassung der Bildgröße auf die Größe des Klassenzimmers stellt sicher, dass Inhalte klar zu erkennen sind und jeder von einer kollaborativen Lernumgebung und Lernerfahrung profitiert. Gleichzeitig erkennen immer mehr Lehrer den Reiz und die Vorteile von flexibleren Technologien, schließlich betonen Arbeitgeber verstärkt den Wandel des Arbeitsplatzes.