Wiedtal-Gymnasium setzt auf modernste Präsentationstechnik von Epson

Neustädter Gymnasien setzen seit 2009 auf Epson-Dokumentenkameras und vermitteln damit eine neue Lehr- und Lerntechnik an Schulen. Dank des CLO-Verfahrens, minimaler Bildverzögerung, der vertikalen und horizontalen Trapezkorrektur und vielen weiteren Eigenschaften, erleben Schüler ein neuartiges Schulkonzept.

Wiedtal-Gymnasium setzt auf modernste Präsentationstechnik von Epson

Beamer und Projektoren krempeln Unterricht um

Mathe, Latein oder Physik sind von jeher Bestandteil des Unterrichts am Gymnasium, na klar. Doch in Zeiten von Internetboom, Handyhype oder Facebook-Trend wird es immer wichtiger, dass Schüler auch den Umgang mit neuen Technologien, Medien und Geräten lernen. 2009 beschloss das Wiedtal-Gymnasium in Neustadt an der Initiative „Medienkompetenz macht Schule“ des Landes Rheinland-Pfalz teilzunehmen. Im Rahmen dieses Projekts erhielt die Schule Whiteboards, Beamer, Dokumentenkameras sowie Notebooks und nutzt diese Geräte täglich im Unterricht.

Ein Beispiel aus dem Schulalltag: Die Schüler der Klasse 7a des Wiedtal-Gymnasiums präsentieren im Biologieunterricht ihre Hausaufgaben. Sie sollten verschiedene Blumen sammeln, trocknen, in ihr Heft kleben und mit Namen sowie Blumenart beschriften. Jetzt steht Max am Pult und stellt seine Hausaufgaben vor. Er legt sein Heft unter eine Epson-Dokumentenkamera, die mit einem Epson-Projektor verbunden ist. Die Inhalte seines Heftes sind jetzt auf der Leinwand für jeden sichtbar. So sehen alle Schüler der Klasse 7a, welche Blumen Max ausgesucht hat, ohne dass er das Heft in der Klasse herumreichen muss.

Vielseitiger Partner für Lehrer und Schüler

Doch nicht nur die Schüler nutzen die Epson-Dokumentenkamera ELP-DC06 und die Epson-Projektoren der EB-1900-Serie. Auch die Lehrer des Wiedtal-Gymnasiums verwenden die Geräte täglich im Unterricht. Sie zeigen ihren Schülern beispielsweise Abbildungen in Fachbüchern, führen im Chemieunterricht Experimente durch oder projizieren in der Erdkundestunde Landkarten an die Wand. Die Kameras und Beamer von Epson dienen ihnen als perfekter Partner im Schulbetrieb.

Kleine Kamera mit großem Durchblick

Die Lehrer greifen auf einen Pool von 20 Kameras zurück und nehmen sie mit in den Unterricht. Die Kamera ist mit einem Gewicht von unter einem Kilogramm und dem komplett versenkbaren Arm äußerst handlich. Sie ist schnell aufgebaut und im Handumdrehen mit dem Beamer verbunden. Alle Lehrer haben ihre eigene Fernbedienung für die Projektoren und starten diese damit sofort, wenn sie einen Klassenraum betreten. Die ELP-DC06 wird nach wenigen Minuten zugeschaltet. Sie ist über ein USB-Kabel mit dem Beamer verbunden, eine eigene Stromversorgung ist nicht notwendig. Mit einem Stromverbrauch von weniger als 2,5 Watt entspricht das Gerät zudem modernen Umweltstandards.

Die Kamera kann aber noch mehr: Eine hohe Auflösung sorgt für eine ausgezeichnete Anzeigequalität. Der leistungsstarke Zoom ermöglicht, Details einfach scharfzustellen. So lassen sich kleine dreidimensionale Objekte oder auch eine gesamte Tafel erfassen. Durch die praktische Freeze-Funktion können Abbildungen eingefroren werden – ideal auch für die Aufnahme beweglicher Objekte. Wolfgang Latz, Schulleiter des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt (Wied), ist von den Vorteilen überzeugt: „Die Dokumentenkamera in Kombination mit den Projektoren wird von allen Beteiligten als eine ‘unterrichtsmethodische Revolution’ gesehen. Sie sind in unseren Klassenzimmern permanent im Gebrauch.”

Perfekte Bildqualität bei jedem Licht

Und auch die Epson-Beamer können sich sehen lassen. Sie wiegen nur 3,5 Kilogramm: Dadurch war es einfach, die Geräte in allen Klassenzimmern zu installieren. Aufgrund der vertikalen und horizontalen Trapezkorrektur und der innovativen Epson Quick Corner-Technologie wird das Projektionsbild präzise an die Wand geworfen. Der 1,6-fache Projektionszoom sorgt für ein gestochen scharfes Bild von praktisch jeder Deckenposition aus. Die 1900-Serie hat acht verschiedene Farbmodi und umweltfreundliche Lampen. Mittels des sogenannten „Color Light Output“ (CLO) übertragen die Epson-Projektoren auch bei Tageslicht eine perfekte Bildqualität. Das CLO-Verfahren ermittelt die „echten“ Helligkeits- und Kontrastwerte von Projektoren. Dabei werden die Messwerte in direktem Zusammenhang zur Farberzeugung eines Projektors gesetzt. Um diesen Wert zu ermitteln, führt das Gerät insgesamt 27 Helligkeitsmessungen durch und rechnet diese anschließend zur realistischen „Netto“-Helligkeit hoch. Beachtet man zusätzlich noch den Aspekt der Farbkalibrierung, erhält man die echte Lichtleistung des Beamers, den Color Light Output. Ist dieser Wert identisch mit dem der Weißhelligkeit, werden die Farben bei der Projektion besonders natürlich und intensiv wiedergegeben. Mit einer Helligkeit von 4.000 ANSI-Lumen und erstklassiger Farbqualität kommen Präsentationen mit einem Epson-Projektor der EB1900-Serie selbst bei hellem Tageslicht optimal zur Geltung. Der eingebaute Zehn-Watt-Lautsprecher sorgt dabei für die akustische Begleitung und erspart eine separate Tonanlage.

Starkes Team

Die Beamer werden am Neustädter Gymnasium vor allem in Verbindung mit der Dokumentenkamera eingesetzt. Wenn es im Unterricht jedoch erforderlich ist, können Lehrer und Schüler zudem einen Laptop an die Projektoren anschließen, so das Internet nutzen oder sich gemeinsam Filme und Animationen ansehen.

„Die Kombination des Visualisers mit dem Projektor ist nahezu unschlagbar. Wir hatten anfangs nur fünf Dokumentenkameras gekauft, die von den Kollegen getestet wurden“, erläutert Wolfgang Latz, Oberstudiendirektor am Wiedtal-Gymnasium. „Nach einigen Wochen erhielten wir durchweg positives Feedback. Alle Beteiligten waren davon überzeugt, dass mit den Epson-Kameras in Verbindung mit den Projektoren ein völlig neuer Unterricht stattfinden wird. Daraufhin haben wir dann 15 weitere Kameras angeschafft.“ Beamer und Kameras sind mittlerweile fest in das Unterrichtsleben am Gymnasium integriert. Im Erdkundeunterricht werden Landkarten auf den Boden gelegt und präsentiert. Lehrer und Schüler zeichnen, für jeden sichtbar, Wege ein und benennen Städte oder Länder. Im Biologieunterricht zeigt der Lehrer seinen Schülern mit der Kamera kleine Tiere, Blätter, ausgestopfte Tiere oder Präparate. „Trotz minimaler Verzögerungen ist es möglich, auch Bewegungen sinnvoll darzustellen. Sei es das Sezieren eines Ochsenauges oder das Modell eines Vulkans“, erläutert der Schulleiter. „Darüber hinaus führen wir jetzt im Chemieunterricht sogar gefährliche Versuche durch, die die Schüler über den Visualiser mitverfolgen können. Das war früher nicht möglich.“

Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass die Kombination von Beamern und Dokumentenkameras unterrichtsmethodisch einen großen Schritt nach vorn darstellt und ganz neue Wege der Wissenserarbeitung und -vermittlung ermöglicht.

Wiedtal-Gymnasium Neustadt

Das Wiedtal-Gymnasium wurde 1976 in Trägerschaft des Kreises Neuwied gegründet. Seit dem ersten Abiturjahrgang 1983/84 verfügt die Schule über eine voll ausgebaute gymnasiale Oberstufe (Mainzer Studienstufe) mit den für Rheinland-Pfalz typischen zahlreichen Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Das Wiedtal-Gymnasium ist heute drei- bis vierzügig und wird von rund 1.150 Schülerinnen und Schülern aus 165 Ortschaften besucht. Das Lehrerkollegium zählt zirka 80 Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Informationen:

ELPDC06

EB-1751