Welcher Beamer ist der Richtige? Teil 8

Installationsprojektoren versus mobile Systeme: Je nach Einsatzort und Umgebung erklärt Epson worauf beim Kauf zu achten ist um in einem vorgegebenen Raum eine optimale Projektionsleistung zu erzielen.

Welcher Beamer ist der Richtige? Teil 8

Mitnehmen oder hängen lassen?

Einen Projektor, der sich für jeden denkbaren Einsatzzweck eignet, gibt es (noch) nicht. Ein Gerät besitzt individuelle technische Stärken und erfüllt damit einzelne Aufgaben eventuell besser als ein anderes. Im achten Teil unserer Serie zur richtigen Wahl eines Projektors widmen wir uns der Frage: Wie viel Mobilität soll es denn sein?

Die ersten kommerziellen Projektoren in den 1980er-Jahren waren durch die Bank schwergewichtige Burschen, die zudem mühsam eingerichtet und kalibriert werden mussten. Erst die Entwicklung der 3LCD-Technologie ermöglichte der Industrie, mobile Projektoren zu entwickeln. Parallel zu den ersten tragbaren PCs entstanden Beamer, mit denen Mitarbeiter nun vor Ort bei ihren Kunden und Geschäftspartnern präsentieren konnten – egal ob dort eine Projektionsanlage vorhanden war oder nicht.

Leicht und dünn

An dem Gespann aus Laptop und Projektor hat sich bis heute nicht viel geändert, nur sind beide heute um ein Vielfaches leichter und leistungsfähiger. Sie sind Spezialisten, auf Mobilität und rasche Einsatzfähigkeit getrimmt. Und genau hier spielen sie ihre Stärken aus. Mobile Projektoren wiegen um die zwei Kilogramm, lassen sich mit wenigen Handgriffen startklar machen und bieten eine mittlere Farb- beziehungsweise Weißhelligkeit von bis zu 3.000 Lumen. So können sie auch in schlecht abgedunkelten Büroräumen Bilder projizieren, die gut erkennbar sind.

Häufig bieten sie allerdings auch mehr. Beispielsweise integrierte Lautsprecher, um Videos und Präsentationen mit Ton zu untermalen. Auch lassen sich moderne Beamer häufig kabellos ansteuern – ein Vorteil, wenn eine wichtige Kundenpräsentation ansteht und sich der Vortragende auf seine Präsentation konzentrieren muss und nicht darauf, einen halbwegs geeigneten Aufstellungsort für sein Equipment zu finden. Der Sprecher kann sein Notebook dort positionieren, wo es für ihn am passendsten ist.

Betrachtet man reine mobile Projektoren, dann springt noch eine weitere Eigenschaft sofort ins Auge: Besitzen klassische Beamer meist ein hohes Gehäuse, um die Warmluft, die die Projektionslampe produziert, möglichst großflächig abzuführen, bauen mobile Geräte sehr flach. Kaum höher als ein Notebook finden mobile Projektoren in jeder Business-Tasche Platz. Möglich wird dies durch neue Entwicklungen in der Lampentechnologie. Bei normalen Lampentypen werden nur etwa 70 Prozent des produzierten Lichts tatsächlich genutzt. Die Epson E-Torl-Lampen hingegen sind durch die Doppelreflektoren speziell für eine optimale Nutzung von Lichtleistung und Energie entwickelt worden. Eine derartige Lampe verbraucht nur noch knapp 230 Watt und liefert Licht für 4.000 und mehr Stunden.

Spezialisten unter sich

Installationsprojektoren sind das Gegenstück zu mobilen Systemen. Sie wurden entwickelt, um fest eingebaut Projektionsaufgaben einer AV-Anlage zu übernehmen. Ob in Klassen- oder Schulungsräumen, im Meetingraum oder in Hallen und Theatern: Installationsbeamer sind Spezialisten, die in einem vorgegebenen Raum eine optimale Projektionsleistung bringen. Ein Beispiel: Kaum etwas stört eine Präsentation mehr als ein Vortragender, der durch den Strahlengang seines Projektors läuft und Schatten wirft. Kurzdistanzprojektoren helfen in Trainings- und Schulungsräumen, dieses Malheur zu vermeiden. 17 Zentimeter von der Wand entfernt werfen diese Geräte ein bis zu 2,50 Meter großes Bild auf die Leinwand. Speziell für den Einsatz in schmutzigen oder rauen Umgebungen bietet Epson Geräte, denen Staub und Dreck nichts anhaben können. Diese Systeme wurden entwickelt, um in Produktions- und Fertigungsbereichen fehlerfrei zu funktionieren. Sie und alle anderen Installationsgeräte lassen sich so kalibrieren, dass die Bilddarstellung optimal an die Raumverhältnisse angepasst wird.

An dieser Stelle wird bereits deutlich, dass es schwierig ist, allgemein gültige Tipps für die Anschaffung eines Installationsgeräts zu geben. Es kommt sehr auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort an. Hier eine Auswahl an Faktoren, die es zu beachten gilt:

  • Raumgröße und -höhe
  • Raumhelligkeit
  • Einsatzzweck (PowerPoint-Präsentation, Filmvorführung, Diaschau, etc.)
  • Vorhandenes AV-Equipment wie Audio-Anlage und weitere Projektoren im Raum
  • Aufstellungsort des Projektors
  • Gefährdung aufgrund von Vandalismus oder Diebstahl

Planen Sie den Kauf eines solchen Beamers, hilft Ihnen ein spezialisierter Fachhändler bei der Eingrenzung der idealen Kandidaten. Gerade bei größeren Projekten bietet es sich an, die Gegebenheiten vor Ort persönlich in Augenschein zu nehmen.

Einen passenden AV-Partner von Epson in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Im neunten Teil unserer Projektorenreihe sprechen wir über Dokumentenkameras, Whiteboards und Co.: Dinge, die Ihnen helfen, mehr aus Ihrem Projektor herauszuholen.

Rückblick:

Welcher Beamer ist der Richtige? Teil 7