Technologie am modernen Arbeitsplatz

Mehr als ein Drittel aller Unternehmen hinken der Entwicklung hinterher

Technologie am modernen Arbeitsplatz

Es wird Zeit für Investitionen in moderne Technologie

Wenn es darum geht, den Technologieanforderungen in der Arbeitswelt von heute zu begegnen, hinken mehr als ein Drittel aller europäischen Unternehmen der Entwicklung hinterher.

Wir führten eine Umfrage unter 3.600 europäischen IT-Einkäufern aus den Sektoren Einzelhandel, Bildungswesen, Gesundheitswesen sowie Unternehmen durch. Dabei wurde deutlich, dass sich 38 Prozent nach eigener Auskunft nicht bemühen, mit neuester Technologie Schritt zu halten. 42 Prozent gaben an, dass sie sich den Technologieanforderungen in ihrem Unternehmen bewusst sind, aber sich nicht aktiv darum kümmern; weitere 14 Prozent erklärten, dass sie die Anforderungen ihres Unternehmens nicht kennen.

Die Befragten bestätigten zudem, dass die Einführung neuer Technologien am Arbeitsplatz zumeist durch „strategische Entscheidungen“ (58 Prozent) und dem „Ausschöpfen von Budgets“ (43 Prozent) angestoßen wurde. „Feedback von Mitarbeitern“ wird erst als dritter Grund (39 Prozent) genannt.

Was bedeutet dies nun für Unternehmen? Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmensleiter versuchen, eine rasante digitale Transformation zu bewältigen, die sich auf die Anwerbung von Nachwuchs sowie auf die Produktivität und die Zufriedenheit von Mitarbeitern auswirkt. Die Einführung von Technologie am Arbeitsplatz leistet einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Eine andere Umfrage von Epson ergab, dass 85 Prozent der europäischen Unternehmen der Meinung sind, dass neue Technologien einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringen[1] und dass der Einsatz effizienterer Technologie zu erhöhter Mitarbeiterproduktivität führt.

Angesichts der rasch voranschreitenden Entwicklung der Informationstechnologie und der Forderung nach immer mehr Effizienz am Arbeitsplatz haben Investitionsentscheidungen große Auswirkungen auf das Wachstum und die Rentabilität von Unternehmen. Die Zufriedenheit des Nachwuchses, dessen Erwartungen an die Verfügbarkeit digitaler Systeme heute viel höher sind, wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt. 76 Prozent der Mitarbeiter von heute glauben, dass die an ihrem Arbeitsplatz eingesetzte Technologie nicht effizient ist.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Unternehmen besser auf die Anforderungen und Erwartungen von Mitarbeitern reagieren sollten – insbesondere, wenn die Generation Y in Führungsrollen aufrückt und die Generation Z ins Arbeitsleben eintritt. Dem Schritthalten mit neuen Technologien muss im Zeitalter der Digitalisierung geschäftlicher Vorgänge höchste Priorität zukommen, damit Mitarbeiter nicht auf veralteter Ausrüstung sitzen bleiben. Natürlich spielen Budgetzwänge bei den Entscheidungen von IT-Einkäufern eine wichtige Rolle. Daher ist der Umstieg auf preisgünstige Produkte bei gleichzeitigem Erfüllen der Ansprüche einer modernen Belegschaft entscheidend.

Ermutigend dabei ist, dass laut unserer Studie circa 61 Prozent der Entscheidungsträger im IT-Bereich Probeläufe durchführen, um die Auswirkungen der Einführung neuer Technologie am Arbeitsplatz zu bewerten. Dies zeugt von Umsicht beim Treffen von Kaufentscheidungen. Darüber hinaus erklärten 39 Prozent, mindestens einmal pro Halbjahr neue Technologie am Arbeitsplatz einzuführen. Allerdings gibt es innerhalb von Europa gravierende Unterschiede: IT-Einkäufer in Frankreich tendierten deutlich seltener zur regelmäßigen Einführung neuer Technologien (14 Prozent), wohingegen die IT-Einkäufer in Großbritannien hier die Nase vorn hatten (43 Prozent).

Für Unternehmen, die mit den Technologieanforderungen nicht Schritt halten, wird die Produktivitätslücke mit voranschreitender technologischer Entwicklung immer größer. Viele Unternehmen ernten bereits die Früchte ihres Einsatzes von tragbaren Technologien (Wearables) sowie anderer Lösungen. Selbst etwas für den Büroalltag so grundlegendes wie effiziente Drucklösungen, kann einen enormen Unterschied machen. Ein IT-Einkäufer hat viel Verantwortung, wenn es darum geht, zur Produktivität seines Unternehmens beizutragen.

 

[1] Studie durchgeführt von FTI Consulting im Auftrag von Epson Europe, 2014.