So verändert interaktive Technologie den Arbeitsplatz von morgen

Hans Dummer von Epson erklärt, wie interaktive Technologie helfen kann, neue Wege zu gehen und die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Kollegen zu ermöglichen.

So verändert interaktive Technologie den Arbeitsplatz von morgen

So verändert interaktive Technologie den Arbeitsplatz von morgen

Schöne neue Arbeitswelt: Interaktive Technologien können helfen, neue Wege zu gehen . Sie ermöglichen eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Kollegen – ganz gleich, ob diese sich im gleichen Raum befinden oder mehrere hunderte oder gar tausende von Kilometern voneinander getrennt sind. Digitalisierung greift in Büros immer weiter um sich. Daher ist es nur natürlich, dass auch das kooperative Arbeitsmodell verstärkt auf digitale, interaktive Technologien setzt. Dass derartige Technologien für große multinationale Unternehmen mit Niederlassungen auf der ganzen Welt einen enormen Vorteil bietet, liegt auf der Hand. Doch Interaktivität am Arbeitsplatz kann auch kleineren Firmen, Bildungseinrichtungen wie beispielsweise Schulen und sogar Logistikunternehmen zugute kommen. Die Crux besteht darin, Inhalte, Schulstunden oder eine Besprechung interessanter zu machen. Es geht verstärkt darum, jeden mit einzubeziehen und nicht einen Monolog vor einem Publikum zu halten.

So weit, so gut. Doch was genau ist eigentlich interaktive Technologie?

Wie der Name schon verrät, lässt sich die Bezeichnung „Interaktive Technologie“ auf nahezu alles anwenden, das Menschen eine praktische und physische Interaktion mit dem ermöglicht, was sich vor ihnen befindet. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung von Büros, Schulen und anderen Arbeitsplätzen stellt sich jedoch die Frage: Kann das negative Auswirkungen auf eine zwischenmenschliche Zusammenarbeit haben? Immerhin waren die gängigen Computer oder Laptops in den vergangenen 15 Jahren nicht unbedingt für ihre Einfachheit und Greifbarkeit bekannt. Das macht eine Zusammenarbeit an Dokumenten für Mitarbeiter zuweilen schwierig. Computer schränken hin und wieder die natürliche und instinktive Art und Weise wie wir als Menschen zusammenarbeiten. Sie nehmen uns zum Beispiel die Möglichkeit, Dinge zu berühren, auf ihnen zu schreiben oder sie zu bewegen.

Die Entwicklung der Touchscreen-Technologie, insbesondere bei intelligenten Geräten wie Smartphones und Tablets, ist hier wegweisend. Sie macht das Blättern, Lesen oder Kommentieren digitaler Inhalte deutlich intuitiver. Diese neue Interaktivität bahnt sich nun ihren Weg in umfassendere und größere Anwendungen, die die Art wie wir arbeiten, drastisch verändern können.

Mittlerweile gibt es interaktive Laptop- und Tablet-Hybride, die die Anwendungsgrenzen verschwimmen lassen. Mit diesen Geräten können Anwender die Vorteile von Touchscreen-Geräten mit Mobilität und Konnektivität kombinieren. Software für die Teamarbeit, auch Collaboration genannt, führt nun Instant Messaging, E-Mails, VOIP, Telefonie und interaktive Monitore zusammen. So werden Besprechungen nicht nur wesentlich interessanter. Auch der Komfort des Speicherns, der gemeinsamen Nutzung und des Teilens der besprochenen Inhalte darf nicht außer Acht gelassen werden.

Diese neue Interaktivität hat in Form interaktiver Projektoren und großer interaktiver Displays mittlerweile sogar Einzug in Besprechungs- und Klassenräume gehalten. Durch sie können selbst große Gruppen bei ihrer Arbeit interagieren. Andere Arten von Interaktivität lassen sich durch den jüngsten Siegeszug tragbarer Technologie beobachten: Mit intelligenten Multimedia-Brillen können die Mitarbeiter eines Warenhauses beispielsweise mithilfe von Augmented Reality (AR) Artikel, ein Beispiel sind Pakete, finden oder nachverfolgen. Mitarbeiter im Wartungsdienst profitieren darüber hinaus von detaillierten Anweisungen. Die Hände bleiben frei für anstehende Aufgaben.

Was bedeutet das für den Arbeitsplatz der Zukunft?

Verbesserte Kommunikation, gesteigerte Effizienz und geringere Kosten: Das sind die wichtigsten Vorteile, die bei Betrachtung der zunehmenden Implementierung interaktiver Technologien in den verschiedensten Branchen genannt werden müssen. Die Möglichkeit, Menschen überall auf der Welt sofort an einem Ort zusammenzubringen, ohne dass dabei irgendwelche Reisekosten anfallen, ist ganz klar eine verlockende Aussicht. Und da Videokonferenzen inzwischen zahlreiche interaktive Tools miteinbinden können, die eine Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Kollegen noch einfacher machen, ist es kein Wunder, dass die neuen Lösungen in Büros immer häufiger genutzt werden.

In kreativen Bereichen wie der Architektur ging es Mitarbeitern lange vor allem darum, das Maß an Interaktivität zu bewahren, das sie vor Beginn der digitalen Kreativität hatten. Wo lange Zeit vor allem maßstabsgetreue Architekturmodelle dafür sorgten einen Entwurf zum Leben zu erwecken, können heute intelligente Multimedia-Brillen ihrem Träger das entsprechende Gebäude in voller Lebensgröße und direkt vor Ort zeigen. Das eröffnet dieser Branche ein Plus an Interaktivität, das noch vor wenigen Jahren kaum denkbar war.

In Schulen und Universitäten wiederum lassen sich interaktive Displays mit Collaborative Software kombinieren, die die Teamarbeit unterstützt. Dies ermöglicht eine nie dagewesene praktische Form des Lernens. Mit interaktiven Stiften – oder sogar ihren Händen – können Schüler und Studenten direkt vorne im Klassen- oder Seminarraum zeichnen, spielen oder Arbeiten kommentieren. Oder Studenten können gleichzeitig via Tablet und unter Anleitung ihre Arbeiten mit dem Rest der Klasse teilen. Egal, ob sie ihre Arbeiten austauschen oder an einem gemeinsamen Dokument arbeiten möchten.

In ihrer grundlegendsten Bedeutung hat Interaktivität schon immer eine Schlüsselfunktion am Arbeitsplatz und im Bildungswesen eingenommen. Durch die Entwicklung von Computern ging ein Teil dieser direkten Interaktivität verloren. Heute tragen neue Technologien jedoch dazu bei, die Kernelemente der Interaktivität wieder zugänglich zu machen – sei es im Klassenzimmer, einem Schulungsraum oder zwischen Gruppen von Menschen an entgegengesetzten Enden der Welt. Diese Integration von Interaktivität erweist sich als äußerst erfolgreich – nicht nur wenn es darum geht, aktive Beteiligung zu forcieren, sondern auch um die Produktivität zu steigern. Und angesichts der steten Weiterentwicklung dieser Technologien ist es wahrscheinlich, dass die neue kooperative Interaktivität am Arbeitsplatz künftig immer nahtloser sein wird.

Weitere Informationen:

Epson Lösung im Bildungswesen
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