Quo vadis Bildungswesen? In Sachen Technologie haben Schulen, Universitäten und Co. Nachholbedarf

Aktuelle Epson Studie: 38 Prozent der europäischen Befragten kümmern sich nicht ausreichend um innovative Geräte und Lösungen in ihren Einrichtungen.

Quo vadis Bildungswesen? In Sachen Technologie haben Schulen, Universitäten und Co. Nachholbedarf

Quo vadis Bildungswesen? In Sachen Technologie haben Schulen, Universitäten und Co. Nachholbedarf

Aktuelle Epson Studie: 38 Prozent der europäischen Befragten kümmern sich nicht ausreichend um innovative Geräte und Lösungen in ihren Einrichtungen 

Die Bedeutung neuer Technologien nimmt in europäischen Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen stetig zu. Dennoch geben in einer aktuellen Studie 42 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen an, dass sie zwar über die technologischen Anforderungen ihrer Institutionen Bescheid wüssten, diese aber nicht aktiv adressieren. Die Umfrage hat FTI Consulting im Auftrag von Epson unter 3.639 Büromitarbeitern aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien durchgeführt. Eine weitere zentrale Aussage dieser Erhebung ist, dass sich 38 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen in den europäischen Bildungseinrichtungen nicht proaktiv um neue Technologien kümmern und sich nicht ausreichend über ihre Möglichkeiten informieren.

Die FTI-Studie belegt deutliche Unterschiede zwischen den europäischen Ländern bezüglich der angewandten Technologien im Bildungswesen: In Frankreich gab rund die Hälfte der befragten IT-Verantwortlichen (51 Prozent) an, dass sie nicht auf dem neuesten Stand der Technologieentwicklungen seien, dicht gefolgt von Italien mit 41 Prozent und Deutschland mit 40 Prozent. Unter den spanischen Befragten gaben dies lediglich 30 Prozent an und unter den britischen 32 Prozent.

Neil Colquhoun, Business Director Visual Instruments bei Epson Europe, kommentiert: „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass IT-Teams aktuelle Anforderungen und Bedürfnisse besser adressieren müssen. Zudem müssen sie besser mit neuen Entwicklungen und Technologien mithalten, so dass Lehrer nicht mit veralteten Geräten und Lösungen dastehen. Allerdings werden die Budgets diesbezüglich immer knapper. Daher ist der Druck auch größer als je zuvor. Um dieser Entwicklung durchdacht zu begegnen, sind Lösungen gefragt, die sowohl in der Anschaffung als auch in der Wartung kosteneffizient sind.“

Doch es ist nicht nur ein Mangel an aktueller Technologie, der Bildungseinrichtungen daran hindert, das volle technologische Potenzial im Klassenzimmer in die Tat umzusetzen und zu nutzen. Zudem müssen die Lehrenden gut ausgebildet sein, um neue Technologien versiert und souverän einzuführen und Schülern entsprechend zu erklären, wie sie die Geräte und Co. am besten nutzen. Soweit die Theorie. Jedoch erklärten 31 Prozent aller Befragten im Bildungswesen, dass mangelhaftes Training und ungenügende Schulungen die Hauptgründe dafür seien, dass ihre Branche nicht umfassend von den Vorteilen neuer Technologien profitiere. Insbesondere in Großbritannien und Spanien gilt es hier deutliche Verbesserungen anzustoßen: 34 Prozent sowie 33 Prozent wiesen in diesen Ländern explizit auf diese Problematik hin.

Colquhoun resümiert: „Es muss mehr dafür getan werden, um die Technologielücke zwischen Klassen- und Konferenzzimmer zu schließen. Die gute Nachricht ist aber, dass Bildungseinrichtungen immer offener werden, wenn es um den Einsatz von Technologien in ihren Klassenräumen geht. Um ein Beispiel zu nennen: Viele Schulen in Europa setzen bereits auf visuelle Kommunikationstools wie interaktive Projektoren, um so gemeinschaftliches Lernen zu unterstützen. Das ist eine essentielle Fähigkeit in unserer heutigen von Zusammenarbeit, also Collaboration, geprägten Arbeitswelt.“

Über die Studie:

Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 5. und 13. Oktober 2015 von FTI Consultings Strategieberatungs- und Research-Team unter insgesamt 3.639 Büromitarbeitern aus Großbritannien (768 Teilnehmer), Frankreich (750 Teilnehmer), Deutschland (737 Teilnehmer), Italien (696 Teilnehmer) und Spanien (688 Teilnehmer) in ihren jeweiligen Sprachen durchgeführt. Um mehr über die Studienmethoden von FTI Consulting zu erfahren, kontaktieren Sie bitte Market.Research@fticonsulting.com.

Weiterführende Informationen:

Epson Lösungen für Lehreinrichtungen