Pro Umweltschutz

Warum Drucken im Unternehmen nicht die Welt kosten sollte

Pro Umweltschutz

Es ist eigentlich nicht überraschend, dass immer mehr Unternehmen aller Größenordnungen den Prozess zum Aufbau eines nachhaltigeren Arbeitsplatzes beschleunigen. Es gibt Tausende Möglichkeiten – und Technologien –, mit denen Sie Ihre Umweltbilanz deutlich verbessern können. Dabei wird aber häufig die ausgewählte Drucktechnologie übersehen, die erhebliche Energieeinsparungen mit sich bringen kann.

Welchen Drucker nutzen Sie eigentlich im Büro? Ist es ein Laser- oder ein Tintenstrahldrucker? Sind Sie sich bewusst, wie sich diese Technologie auf Ihre Umweltbilanz auswirkt?

Wenn Sie einen Drucker auswählen könnten, der 96 % weniger Strom verbraucht, würden Sie es tun? Die gute Nachricht ist, dass Sie mit einem Tintenstrahldrucker bereits einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.

Gut für die Umwelt und das Geschäftsergebnis

Wir bei Epson kennen die Ergebnisse aus zahlreichen unabhängigen Tests, die diese Aussage bestätigen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Tintenstrahltechnologie ist der Lasertechnologie aus ökologischer Sicht weit überlegen. Sie ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern wirkt sich auch auf das Geschäftsergebnis aus. Deshalb unterstützen wir die Tintenstrahltechnologie als zukunftsfähige Lösung auch für das Büro.

Wir befinden uns in Europa an einem Scheideweg: Noch nie war das Thema Nachhaltigkeit für den geschäftlichen Erfolg so wichtig. Wenn ich mit Kunden spreche und sie beim Beschaffungsprozess begleite, begegnen mir immer häufiger äußerst spezifische Effizienz- und Umweltanforderungen.

Bei Unterhaltungen mit den Beschaffungsteams des Kunden müssen wir Fragen zu allen CSR-Aspekten beantworten, etwa ob wir die Prinzipien von UN Global Compact befürworten, oder Fragen zu unseren eigenen Umweltrichtlinien sowie zu Innovationen, mit denen Druckkosten gesenkt werden können. Unternehmen im privaten und öffentlichen Sektor, insbesondere solche, die bereits Nachhaltigkeitsberichte veröffentlichen, möchten sicherstellen, dass sie von der kleinsten Glühbirne bis zum größten Drucker genau über ihren Stromverbrauch und die Umweltauswirkungen Bescheid wissen.

Richtlinien zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten

Angesichts dieser Wende, von der wir auf lange Sicht nur profitieren können, erwarten wir nun, dass dieser detailorientierte Ansatz weitere Verbreitung findet. Mit der Implementierung von Richtlinien zu Nachhaltigkeitsberichten, die jetzt von der EU selbst aufgestellt werden (erdacht als Methode zur Darstellung des sog. „Handprints“ eines Unternehmens, d. h. der vorhandenen wirksamen Maßnahmen zum Ausgleich einer schlechten Umweltbilanz) sowie von Behördenempfehlungen, Regelungen wie der Energieeffizienz-Richtlinie der EU, laut der große Unternehmen mindestens alle vier Jahre Energieaudits durchführen müssen, wird den Umweltauswirkungen durch Unternehmen eine immer größere Bedeutung beigemessen.

Natürlich gibt es Bedenken hinsichtlich des Bearbeitungsaufwands für derartige Berichte sowie ihres Einflusses auf andere Geschäftsaspekte, beispielsweise die Beschaffung. Aktuell gelten beispielsweise die Offenlegungspflichten für bestimmte große Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern. Dabei gilt die strikte Vorgabe, dass der Bearbeitungsaufwand minimal bleiben soll. Wir rechnen allerdings damit, dass auch kleinere Unternehmen sich der Aufgabe nicht entziehen können, wenn größere Kunden versuchen, ihren Verpflichtungen in der gesamten Lieferkette nachzukommen.

Die Fakten sprechen für sich

Als CSR-Direktor für Epson Europa glaube ich fest daran, dass die Auswahl der Drucktechnologie eine erhebliche Auswirkung auf unsere Umweltbilanz insgesamt haben kann, obwohl sie auf den ersten Blick vernachlässigbar scheint. Daneben muss natürlich noch mehr getan werden und alle Technologien am Arbeitsplatz sollten zum Umweltschutz beitragen. Jedoch wird die Wirkung dieser relativ einfachen Unternehmenstechnologie häufig unterschätzt. Aus diesem Grund richten wir unseren Fokus sowie unsere Investitionen und F&E-Bemühungen mit Nachdruck auf die Tintenstrahltechnologie, da sie ihre Vorteile in puncto Mehrwert und Nachhaltigkeit als Technologie immer wieder bestätigt.

Wie lassen sich die Vorteile eines Wechsels zum Tintenstrahldrucker in Zahlen ausdrücken? Welche Erfolge werden selbst bei kleinen Veränderungen sichtbar?

Die Fakten sprechen für sich: In der Kategorie Druck ist die Tintenstrahltechnologie der eindeutige Gewinner.

  • Öko-Effizienz:Tintenstrahldrucker erzeugen bis zu 99 % weniger Abfall als Laserdrucker [1].
  • Ozongase:Tintenstrahldrucker produzieren keine Ozongase. 
  • Stromverbrauch:Tintenstrahldrucker verbrauchen 96 % weniger Strom als Laserdrucker [3].
  • Geschwindigkeit:Tintenstrahldrucker sind bis zu 3,5-mal schneller als Laserdrucker [4].
  • Produktivität:Tintenstrahldrucker erfordern bis zu 98 % weniger Eingriffe als Laserdrucker [5].
  • CO2:Tintenstrahldrucker erzeugen bis zu 92 % weniger CO2 als Laserdrucker [6].