Optische Herzfrequenzsensoren bieten Sportlern verlässliche Alternative zu unkomfortablen Brustgurten

Aktuelle Studie belegt die Präzision der optischen Herzfrequenzsensoren in den Runsense-Sportuhren von Epson

Optische Herzfrequenzsensoren bieten Sportlern verlässliche Alternative zu unkomfortablen Brustgurten

Meerbusch, 21. September 2015 – Eine aktuelle Studie der unabhängigen Forschungsberatung Progressive Sports Technologies Ltd. bestätigt, dass die Herzfrequenz bei sportlichen Aktivitäten und Trainings sehr genau und präzise von optischen Herzfrequenzsensoren gemessen werden kann. Die Untersuchung der Forschungsberatung, die an das Sports Technology Institute der britischen Loughborough Universität angelehnt ist, widerlegt damit die vorherrschende Meinung, dass optische Sensoren nicht akkurat genug seien, um die Herzfrequenzen zu messen.

Beim Vergleichstest eines Elektrokardiogramms (EKG) mit einem Brustgurt und zwei GPS-Laufuhren mit eingebautem optischen Herzfrequenzsensoren fanden die Forscher heraus, dass die Epson Runsense SF-810 ebenso präzise Messergebnisse liefert, wie hochwertige Messungen mit einem Brustgurt.

Optische Herzfrequenzsensoren werden als neuester Technologiestandard in moderne Sportuhren integriert. Sie messen die Herzschlagfrequenz mithilfe eines Systems von LEDs und einer elektrooptischen Zelle, die das Pulsvolumen des Blutflusses unter der Haut erfassen.

Die Genauigkeit des Herzfrequenzmessers wurde auf dem Laufband mittels eines 30-minütigen Übungsprotokolls getestet. Dieses bestand aus fünf unterschiedlichen körperlichen Belastungen (Liegend, Stehend, Gehen im niedrigen Belastungsbereich, Gehen im mittleren Belastungsbereich und Gehen im hohen Belastungsbereich: Phase 1). Der Testzeitraum für die liegende Position war länger als die anderen Positionen, um eine genaue Darstellung der basalen Herzfrequenz der Teilnehmer zu erhalten. Nach dieser Trainingseinheit absolvierten acht der Testteilnehmer ein zusätzliches zehnminütiges Protokoll, das zwei Übungen umfasste (Laufen im niedrigen Belastungsbereich und Laufen im hohen Belastungsbereich: Phase 2). In diesem Zeitabschnitt wurden nur Daten von Brustgurt, SF-810 und Geräten von Mitbewerbern erhoben.

Das Elektrokardiogramm gilt als genaueste und geeignetste Möglichkeit, die Herzaktivität zu überprüfen. Beim Hochintensivitätstest wurden die beiden optischen Sensoren mit einem hochwertigen Brustgurtsystem verglichen. 100 Prozent Genauigkeit entsprechen den Messwerten, die das EKG in Phase 1 und der Brustgurt in Phase 2 aufgezeichnet hat.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass die optischen Herzfrequenzmesser von Epson präzise und verlässlich sind. Dies gilt für beide Übungsszenarien. Durchschnittliche Herzfrequenzmessdaten zeigen darüber hinaus, dass die Sportuhr von Epson genauere Ergebnisse misst als andere führende GPS-Uhren. Die Abweichung zu den Messdaten des Brustgurts beträgt in Phase 1 des Tests lediglich 0,3 Prozent und in der Laufphase minimale 0,7 Prozent.

Dr. Bryan Roberts von Progressive Sports Technologies Ltd. kommentiert: „Es gab manchmal Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit der neuen optischen Geräte wie die Sportuhren, die am Handgelenk getragen werden. Doch diese Studie legt nahe, dass die Sorgen unbegründet sind. Die Messung mittels Brustgurt war lange Zeit der globale Standard, um die Herzfrequenz während des Trainings zu überprüfen. Wenn wir uns die durchschnittlichen Herzfrequenzdaten in den zwei verschiedenen Übungseinheiten anschauen, sehen wir aber, dass die Sportuhr von Epson genauso akkurat misst wie ein hochwertiger Brustgurt.“

Auch wenn Epson nicht primär als Sportmarke bekannt ist, gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Sensoren und produziert in Japan bereits seit einigen Jahren Herzfrequenzmonitore. Der Anbieter hat zudem enge Verbindungen zum Sport: So hat das Unternehmen beispielsweise den ersten elektronischen Timer für die Olympischen Spiele in Tokyo 1964 entwickelt. Darüber hinaus unterstützt Epson sowohl den Fußballclub Manchester United als auch das Formel-1-Team Mercedes AMG Petronas als Sponsor und technischer Partner.

Schahin Elahinija, Leiter Marketing bei Epson Deutschland, fügt hinzu: „Wir investieren bereits seit Jahren in diese Technologie, und es ist eine schöne Bestätigung, dass unsere Produkte für Präzision stehen. Es kann sehr hilfreich sein, die Herzfrequenz beim Sport im Auge zu behalten oder Lauftrainings in Übereinstimmung mit den Herzfrequenzzonen zu absolvieren, denn so wissen Sportler jederzeit, wie sehr sie sich anstrengen sollten. Sie verausgaben sich nicht vor dem Ziel. Die Herzfrequenz bietet außerdem hilfreiche Einsichten bei Intervall-Trainings. Die Erfassung der Herzfrequenz zusammen mit anderen Daten gibt Sportlern einen Einblick in Trainingseffekt, Fitnesslevel, Fortschritt und Erholung. Brustgurte sind die am häufigsten verwendeten Messgeräte, doch sie sind oft unbequem und stören bei einigen Bewegungsabläufen. Die durchgeführte Studie zeigt, dass Sportler nicht länger auf einen Brustgurt angewiesen sind: Sie können sich auf die Daten verlassen, die von den hochentwickelten optischen Epson-Sensoren bereitgestellt werden – als Bestandteil der Uhr, die sie am Handgelenk tragen.“

Weitere Informationen über die Runsense-Serie von Epson finden sich unter: http://www.epson.de/wearables

Epson Twitter Consumer Kanal: @EpsonDe

Pressemeldung Wearables Strategie

Pressemeldung Runsense SF-810