Motivierte Arbeitskräfte sind wichtig, um mit den Veränderungen umzugehen

Will man in Unternehmen neue Technologien einsetzen, mit denen auch nicht externe Kollegen arbeiten, ist die Einbeziehung aller wichtig.

Motivierte Arbeitskräfte sind wichtig, um mit den Veränderungen umzugehen

Im heutigen Arbeitsumfeld gibt es Befürchtungen, dass es zu einem Austausch von Arbeitsplätzen durch neue Maschinen kommt. Quellen versorgen Medien mit Schlagzeilen, in denen überwiegend die negativen Aspekte von Robotern betont werden. Beispielsweise sagen Gegner der anstehenden Transformation Dinge wie: „Roboter nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg.“

In dieser Gemengelage aus begründeter Sorge vor Robotern und möglicher Desinformation will Epson herausfinden, wie die anstehende technologische Veränderung tatsächlich wahrgenommen wird. Hierzu hat das Unternehmen die Meinung von über 7.000 europäischen Arbeitsnehmern und Arbeitgebern eingeholt. Steht ein Aufstand der Roboter beziehungsweise gegen sie bevor, oder ist die Industrie in Europa doch optimistischer eingestellt?

Die Wahrheit über Roboter

Es ist sicher, dass Roboter in der Arbeitswelt von morgen eine große Rolle spielen werden. Schon heute werden weltweit rund 1,4 Millionen Industrieroboter eingesetzt. Es wird erwartet, dass diese Zahl in den nächsten zehn Jahren auf 4 Millionen ansteigen wird.

Zu Beginn wird die Roboterleistung durch die Anzahl der Anwendungsbereiche beschränkt sein und sich vor allem auf sich ständig wiederholende und eintönige Aufgaben der Industrie konzentrieren, bei denen der Mensch ersetzt werden kann. Je weiter sich die Maschinen und mit ihnen der Bereich "künstliche Intelligenz" entwickeln werden, desto umfangreicher werden auch mögliche Einsatzgebiete. Rund 65 % der Befragten erwarten eine Zunahme der kreativen Aufgaben des Menschen innerhalb der Fertigungskette und stimmen deshalb ebenfalls der Aussage zu, dass die menschliche Kreativität ihre Daseinsberechtigung nicht verlieren wird.

Anpassung an Veränderungen

Das Managen der Änderung an vielen Arbeitsplätzen wird nicht leicht. Auch ist diese Aufgabe nicht für alle Stellen beziehungsweise Arbeitsplätze gleich. Es steht zudem zu erwarten, dass es an manchen Stellen Widerstand gegen diese Veränderungen geben wird. Dieses Phänomen des Widerstandes gegen eine anstehende Veränderung ist dabei nicht nur auf technologische Aspekte begrenzt.

Tatsächlich gibt es heute viel mehr technische Möglichkeiten als je zuvor in der Geschichte. In der Umfrage gaben 6 % der Befragten an, dass sie die „Einführung neuer Technologien bewusst sabotieren“ würden, falls ihr Arbeitsplatz in Gefahr wäre. Bei Führungskräften steigt diese Zahl sogar auf 17 %.

Vielfältige Arbeitsplätze schaffen

Die größte Veränderung der Arbeitsplätze wird möglicherweise nicht vom Einzug der Roboter ausgehen, sondern vom Wandel des menschlichen Arbeitsanteils. Mehr als zwei Drittel (68 %) der Teilnehmer glauben, dass sie sich weniger mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen werden, falls ihr Arbeitsplatz geografisch nicht mehr im Unternehmen angesiedelt ist – eine Veränderung, auf die wir in dieser Reihe noch detaillierter eingehen werden.

Daher fällt in einer sich solchermaßen verändernden Arbeitswelt der Kommunikation ein besonderes Gewicht zu. Denn mit einer effizienten Verständigung lassen sich weit auseinanderliegende Teams managen und über kommende Prozesse wie dem Einzug der Roboter informieren. Die Kommunikation zu verbessern, stellt im zukünftigen Arbeitsumfeld eine große Herausforderung dar, aber sie lässt sich dank neuer Technologien leicht wie nie zuvor überwinden.

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