Mit gutem Beispiel voran: Die Geschichte von Epson – und was sich daraus lernen lässt

Epson-Vortrag bei der „Federation of Small Businesses“ – einer Interessengemeinschaft kleiner Unternehmen in Großbritannien

Mit gutem Beispiel voran: Die Geschichte von Epson – und was sich daraus lernen lässt

Wie konnte Epson von seinen bescheidenen Anfängen als Hersteller hochpräziser mechanischer Armbanduhren aus dem ländlichen Japan das Jahres 1942 zu einem globalen Technologiekonzern mit 67.000 Mitarbeitern werden?

Jedes Unternehmen basiert auf einer Geschäftsidee. Wenn diese Idee von Kunden angenommen wird, wächst das Unternehmen. Ist es erfolgreich, wird es sich im Laufe der Zeit immer wieder neu erfinden, um sich im sich ständig wandelnden Markt zu behaupten.

Epson ist ein Unternehmen, das im Laufe seines Wachstums vielen Herausforderungen gegenüberstand und dabei viele Lektionen lernte. Einen Teil seines Erfolgs verdankt Epson seinen starken Partnerschaften mit vielen kleinen Unternehmen, von denen wir viel lernen konnten.

Die Kunst und die Wissenschaft des Produzierens

Wir haben uns an unsere Kernkompetenzen gehalten und sind den japanischen Prinzipien des Monozukuri gefolgt – der Kunst und der Wissenschaft des Produzierens. Das heißt, wir haben Produkte hergestellt, die Sho Sho Sei sind – kompakt, energiesparend und präzise.

Wir haben unsere Kernkompetenzen genutzt und immer wieder neue Innovationen hervorgebracht. So basiert unsere Technologie und damit auch die neu entwickelten Produkte auf unserer Expertise im Bereich der Quarzkristalle. Von unserem Know-how als Uhrmacher gelangten wir zum Druck. Was auf den ersten Blick unlogisch erscheint, ist auf den zweiten Blick ganz einleuchtend. Die Ergebnisse der Olympiade von 1964 in Tokio, bei der wir ursprünglich „nur“ als Zeitnehmer in Erscheinung traten, sollten ausgedruckt werden. Der daraufhin entwickelte Drucker, der EP-101 (Electronic Printer 101) war der Vater und Namensgeber aller weiteren Drucker und am Ende auch von Epson. Alle folgenden Drucker waren die Söhne – „sons“ – des EP-101.

Die Technologie ist noch heute eine Kerntechnologie von Epson: die Micro Piezo-Technologie.

Auch die 3LCD-Technologie entwickelte sich ursprünglich aus unserer Expertise im Bereich der Quarze. Schon 1984, lange bevor der Begriff Wearable auf den Markt kam, stellte Epson die erste TV-Uhr vor. Hier kamen LCDs zum Einsatz. Zwei Jahre später launchten wir den ersten Prototypen eines Projektors basierend auf den Erfahrungen im LCD-Bereich. Seit nunmehr 30 Jahren fließen unsere Kernkompetenzen in das globale Technologie-Portfolio von Epson bestehend aus Drucklösungen, visueller Kommunikation sowie präzisen Sensor- und Industrieprodukten ein.

Bei Epson speist sich die Innovation aus dem „Aufrechterhalten des ehrlichen Bemühens und dem Geist von Kreativität und Herausforderung“. Wir glauben, dass wir der Gesellschaft am besten dienen können, indem wir unseren Kernkompetenzen treu bleiben. Das heißt, wir entwickeln hochwertige Produkte, die es Unternehmen ermöglichen, erfolgreich zu sein.

Mehr Nutzen im Alltag

Wir haben auch unseren Kunden gegenüber eine große Verpflichtung. Niemand kann ganz allein erfolgreich sein, und Unternehmen brauchen Partner, um nachhaltig wachsen zu können.

Gleichzeitig können und sollten kleine Unternehmen das Denken größerer Unternehmen beeinflussen. Je mehr ein Unternehmen wächst, desto komplexer wird auch sein Netzwerk aus Partnern. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Partner zu finden.

Feedback von Kunden ist entscheidend

Es gibt drei wichtige Botschaften, die ein Unternehmen wie Epson kleineren Unternehmen, die wachsen wollen, vermitteln kann. Erstens: Höre Deinen Kunden zu. Durch konstantes Kundenfeedback kann ein Unternehmen die Änderungen einplanen, die ein nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Für Wachstum planen heißt für den Wandel planen. Zweitens: Bleib Deinen Kernkompetenzen treu und baue darauf auf. 

Und schließlich: Arbeite mit den richtigen Partnern. Etablieren Sie ein Netzwerk von Partnern, die Ihnen proaktiv bei Ihrem Wachstum helfen und Sie beim Aufrechterhalten und Absichern dieses Wachstums unterstützen. Der Schlüssel liegt in der Erkenntnis, dass Sie es alleine nicht schaffen können. Allerdings ist es genauso wichtig zu fragen, was Ihnen Ihre Partner wert sind. Sie müssen wissen, welche Partner Sie auf Ihrem Weg mitnehmen sollten.