Lumenangabe reicht bei Projektoren nicht aus

Wie eine Zahl täuschen kann

Lumenangabe reicht bei Projektoren nicht aus

Meerbusch, 3. September 2013– Einer Studie von TFCInfo zufolge ist die Helligkeit von Projektoren einer der wichtigsten Entscheidungsfaktoren bei ihrem Kauf. Auch aus diesem Grund wurde bei der Entwicklung neuer Geräte ein besonderer Fokus auf diesen Punkt gelegt. Dies hat zur Folge, dass die Helligkeit der Geräte laut Pacific Media Associates in den letzten 20 Jahren pro Jahr um rund 18 Prozent gestiegen ist – damit liefern heutige Geräte knapp 30-mal mehr Licht als ihre Vorgänger zu Beginn der 90er-Jahre. Zwar werden die meisten Experten der Ansicht „je heller, desto besser“ zustimmen, aber das ist nicht notwendigerweise richtig, wenn es um die Helligkeit der Farben eines Projektors geht. Die hohe Akzeptanz der Helligkeitsangabe bei Projektoren führte nämlich dazu, dass manche Projektionstechnologien nur für den Weißanteil des Lichtes eine große Helligkeit liefern können, aber nicht für die Farben. Da rund 79 Prozent der Käufer denken, dass die angegebenen Lumen-Werte automatisch auch für die Farbdarstellung gelten**, ist es nötig auch die Farbhelligkeit anzugeben.

Moderne Multimedia-Inhalte ziehen ihre Wirkung zu etwa 86 Prozent aus ihren Farbinhalten. Wenn diese nicht klar unterscheidbar sind, leidet die Bildqualität und damit auch die Prägnanz einer Präsentation. So überrascht es nicht, dass der gleichen Umfrage zufolge für 89 Prozent der Käufer die Bildqualität bei der Auswahl eines digitalen Projektors am wichtigsten ist (Zustimmung oder starke Zustimmung). Beinahe alle Umfrageteilnehmer (99 Prozent) stimmten der Aussage zu, dass die Farbqualität ein wichtiger oder sehr wichtiger Aspekt für die gute Darstellung eines projizierten Bildes ist. Auch an der Bereitschaft vieler, für ein besseres Bild einen höheren Preis zu zahlen, lässt sich der hohe Stellenwert einer guten Bildqualität erkennen.

Informationen fehlen

Aus diesen Zahlen geht klar hervor, dass vielen Käufern eines Projektors die entscheidende Information für die richtige Entscheidung für oder gegen ein Gerät fehlt – nämlich die der Farbhelligkeit. In der gleichen Umfrage gaben zudem 91 Prozent der Befragten an, dass die Kenntnis dieses Wertes Auswirkungen auf ihre Kaufentscheidung gehabt hätte. Bei 3LCD-Projektoren stimmen Farb- und Weißhelligkeit stets überein, ganz im Gegensatz zu 1-Chip-DLP-Projektoren, bei denen die Farbhelligkeit mitunter deutlich abfällt. Das führt entgegen den Erwartungen der Kunden zu einer blassen, flauen Farbdarstellung.

Schahin Elahinija, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH, erläutert: „Die Nennung der Farbhelligkeit von Projektoren ist für eine umfassende Information der Kunden ebenso wichtig wie die Angabe der heutigen Lumenanzahl. Epson bietet seinen Kunden daher stets auch die Angabe zur Farbhelligkeit bei seinen Projektoren. 3LCD-Projektoren liefern eine bis zu dreimal höhere Farbhelligkeit als viele 1-Chip-DLP-Projektoren.“

*Im Vergleich zu führenden 1-Chip-DLP-Projektoren für Unternehmen und Bildungseinrichtungen, basierend auf Daten vom Forschungsinstitut npdgroup von Juli 2011 bis Juni 2012. Farbhelligkeit gemessen gemäß IDMS 15.4 Die Farbhelligkeit ist abhängig von den Einsatzbedingungen.

**The TFCinfo Projector Brand Customer Perception and Preference Study, September 2012

Weiterführende Informationen:

<Webseite mit zusätzlichen Informationen über Farbhelligkeit>

<Bild 1 Schahin Elahinija, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH>

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