Intelligente Fertigungsmethoden mit beiden Roboterhänden greifen

Kostengünstige Robotertechnik in der Fertigung

Intelligente Fertigungsmethoden mit beiden Roboterhänden greifen

Intelligente Fertigungsmethoden mit beiden Roboterhänden greifen

Kostengünstige Robotertechnik in der Produktion

Epson hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Kerntechnologien in vier Hauptbereichen zu fördern. Einer dieser Bereiche ist der Fertigungssektor. Durch die Annahme dieser Herausforderung haben wir der Versuchung widerstanden, uns als weltweit führender Anbieter von SCARA (Selective Compliance Assembly Robot Arm) auf unseren Lorbeeren auszuruhen, und uns stattdessen darauf konzentriert, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Deshalb entwickeln wir jetzt moderne Robotertechnik, die den Produktionsprozess revolutionieren könnte.

Veränderte Bedingungen für Hersteller in Europa und weltweit

Obwohl die Fertigung schon lange mechanisiert wurde, hängt die Produktionsmenge und -qualität immer noch von Menschen ab. Das wird sich bald ändern. In modernen Volkswirtschaften kommt es zu Personalengpässen aufgrund fallender Geburtenraten und in Schwellenländern zu steigenden Einkommen.

Die hohen Ressourcen-, Energie- und Beschäftigungskosten in Europa bedeuten, dass, um eine kontinuierliche Wettbewerbsfähigkeit auf dem weltweiten Markt sicherzustellen, extrem hohe Qualität in der Fertigung notwendig ist, die auf ressourceneffiziente Weise bereitgestellt werden muss. Die intelligente Fertigung, die auf innovativer ICT wie automatisierten Robotern, RFID und digitalen Innovationen wie Datenerfassung, Cloud-Computing und Big Data-Analyse aufbaut, hilft dabei, diese Lücke zu schließen.

Außerdem werden Produkte immer anspruchsvoller und komplexer. In vielen Fällen, zum Beispiel bei tragbarer Technologie und tragbaren Geräten, sind bei der Fertigung eine Präzision und Genauigkeit erforderlich, die die Fähigkeiten des Menschen übersteigen.

Autonome, zweiarmige Roboter, die „zuhören, sehen und denken“

Epson betrat Neuland mit der Entwicklung autonomer, zweiarmiger Roboter, die sehen, fühlen, denken und daraufhin arbeiten können.

Herkömmliche Roboter müssen von Fachleuten auf der Fertigungslinie installiert werden. Die autonomen, zweiarmigen Roboter von Epson müssen hingegen lediglich bezüglich des Umgangs mit Teilen und anderen Objekten sowie der Arbeitsszenarien eingewiesen werden.

Wenn zwei Teile zusammengesetzt werden sollen, erstellt der autonome, zweiarmige Roboter mithilfe der an seinem Kopf und seinen Armen installierten Kameras zunächst ein dreidimensionales Bild der einzelnen Objekte. Er „sieht“ die Form ähnlich, wie ein Mensch sie sehen würde. Daraufhin greift er die Teile mit Mehrzweck-Endeffektoren, die wie Hände die richtige Menge an Kraft aufwenden. Zum Schluss „denkt“ der Roboter mithilfe der Informationen von den Kameras und Sensoren darüber nach, mit welchen Bewegungen die Arbeit am besten erledigt werden kann. Der Roboter kann, ebenso wie eine Person, herkömmliche, serienmäßig hergestellte Werkzeuge verwenden. 

Epson formt eine Zukunft, in welcher der Einsatz von autonomen, zweiarmigen Robotern in der Kleinserienfertigung und anderen anspruchsvollen Bereichen kostengünstig wird.

Selbstständige Roboter machen Hersteller teurer Peripherieausrüstung oder komplexe Programme zur Automatisierung von Abläufen überflüssig. Stattdessen können Roboter schnell und einfach auf unterschiedliche Produkte und Prozesse umgestellt werden.

Mit Erfahrung entwickelt

Bei Epson versuchen wir immer, auf unseren Kernkompetenzen und unserem Know-how aufzubauen. So stellen wir sicher, dass wir Produkte auf den Markt bringen, die in ihrer Klasse führend sind. Bei der Entwicklung des autonomen, zweiarmigen Roboters konnten wir unsere technische Erfahrung und unsere Erfahrung im Bereich Fertigung verbinden – und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Eine der drei proprietären Kerntechnologien von Epson liegt im Herzen dieses Produkts – die QMEMs-Erfassungstechnologie, die Epson zu einer einzigartigen Position in zahlreichen B2B-Komponentenmärkten verholfen hat. Diese extrem reaktionsschnellen Kraftsensoren funktionieren wie die menschliche Wahrnehmung. Dies ermöglicht es ihnen, die Kraft, mit der sie Objekte greifen, automatisch zu regulieren, was sie in der Fertigung leicht anpassbar macht.

Gleichzeitig ist Epson selbstverständlich ebenso ein weltweit führender Hersteller von Druck- und Projektortechnologie mit Verkaufs- und Serviceniederlassungen in 53 Ländern. Um die Nachfrage nach den Produkten zu erfüllen, beschäftigt Epson an seinen weltweiten Fertigungsstandorten viele Mitarbeiter. Wenn wir also einen Roboter für die Produktion entwickeln, haben wir viele Millionen – wenn nicht Milliarden – Arbeits- und Roboterstunden, die das Know-how für unsere Konstruktionen liefern.

Diese Erfahrung wurde genutzt, um Fertigungslösungspakete zu entwickeln, bei denen Roboter, periphere Erfassungstechnologie, Sichtsysteme für Roboter, fachliche Beratung und vieles mehr zum Einsatz kommen.

Ein Blick in die Zukunft

Epson sieht große Chancen sowohl in der intelligenten Fertigung als auch im Internet of Things (IOT). Wir möchten helfen, Menschen von untergeordneten Tätigkeiten zu befreien und es ihnen ermöglichen, ihre Zeit kreativer und produktiver zu nutzen.

Schlussendlich möchte Epson Roboterlösungen zur Automatisierung des gesamten Fertigungsprozesses vom Rohmaterial bis zum Versand bereitstellen.

In anderen Branchen haben wir bereits schnell expandierende Märkte in den Bereichen Elektronik-, Automobil- und Medizinrobotertechnik identifiziert. Es werden kleinere, intelligentere, technisch ausgereifte Produkte benötigt – der ideale Anwendungsbereich für die kompakten, leichten und sehr glänzenden Präzisionsroboter von Epson.

Natürlich darf man in diesem Zusammenhang Haushaltsroboter nicht vergessen, aber das ist ein Thema für einen anderen Tag...

Link zur Epson Webseite