Epson lässt den Dom in Köln

Marco Brunettis Werk „Hohe Domkirche“ ist künftig in der Koelnmesse zu Hause

Epson lässt den Dom in Köln

Meerbusch, 20. Februar 2013 – Der drei Meter hohe, digitale Kunstdruck des Kölner Doms fesselte die Besucher auf der photokina 2012. Nun wurde das Werkdes Fotografen Marco Brunetti für einen guten Zweck an die Stadt Köln übergeben. Der Dom ist künftig auch in den Hallen der Koelnmesse zu bewundern.

Auf der photokina 2012 stellte Marco Brunetti sein Werk aus der Reihe „European Facades“ erstmals der Öffentlichkeit vor. „Das Werk von Brunetti war ein Besuchermagnet in unserer Galerie. Die Besucher waren fasziniert von dem vertrauten und doch fremden Anblick des Kölner Doms. Nach dem Erfolg war klar: Wir lassen den Dom in Köln. Ich freue mich, das Werk nun heute zusammen mit dem Künstler für einen guten Zweck der Stadt Köln offiziell übergeben zu können“, so Henning Ohlsson, Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH.

Eine Museumsausstellung der Arbeiten aus der „European Facades“-Reihe des Fotografen ist derzeit in Planung.

Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters zeigt sich beeindruckt: „Der Dom ist in Köln immer eine Herzensangelegenheit. Ich kenne ihn wirklich sehr gut, aber selbst ich entdecke in diesem Bild ganz neue Facetten. Eine tolle Arbeit von Marco Brunetti.“

Seinen neuen Platz findet der 1,5 x 3 Meter große Print im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse. „Er hat hier einen guten Platz, hierher kommen viele hochrangige Messegäste, ebenso wie im Jahresverlauf einige tausend Journalisten aus der ganzen Welt“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH.

Die Brunetti-Fotografie des Kölner Doms ist Bestandteil seiner Serie von architektonischen Meisterwerken am Beispiel von Kathedralen und Kirchen: „European Facades“. Seit mehr als drei Jahren arbeitet der Künstler daran und reist dafür mit seinem Expeditionsmobil durch ganz Europa. Neben dem Kölner Dom ist auch das Ulmer Münster, die Dresdner Frauenkirche, die Sagrada Familia (Barcelona), der Mailänder Dom, die Kathedrale von Sevilla und von Santiago de Compostela Teil der Serie. Gemein ist allen Motiven, dass sie jeweils aus Hunderten von Einzelaufnahmen bestehen und nur als großformatige Abbildungen gedruckt werden.

„So wird es möglich, Formen, Farben und die feinen Strukturen des meisterhaft gefertigten Bauwerks zu entdecken, die mancher beim Betrachten den Originals übersieht“, erklärt Brunetti.

Die Fotografie des Kölner Doms besteht aus genau 639 Einzelaufnahmen, die zunächst fotografiert, perspektivisch korrigiert und aufwendig zusammengefügt werden. „Dadurch entsteht eine faszinierende Ansicht mit ungekannter Detailtreue“, so Brunetti. „Ich entdecke bei der Arbeit oftmals erstaunliche Details, die die Baumeister des Bauwerks über Jahrhunderte eingearbeitet haben.“ Hergestellt im zertifizierten Epson Digigraphieverfahren, wurde das digitale Werk unter strengen einheitlichen Produktionsstandards in limitierter Auflage gedruckt und durch den Fotografen Brunetti legitimiert. Mit der Epson Digigraphie wird sichergestellt, dass Kunstwerke in naturgetreuer Qualität und mit einer Lebensdauer von bis zu 100 Jahren ausgegeben werden.

„Die Drucker von Epson geben die feinen Strukturen und die zarten Farbabstufungen meiner Motive auf den von mir gewünschten offenen Papieren in verschiedensten Größen perfekt wieder.“

Über Marco Brunetti

1965 im bayerischen Fürstenfeldbruck geboren, verbrachte Marco Brunetti die ersten 40 Jahre seines Lebens in und um München. Er arbeitete dort als freier Fotograf und spezialisierte sich auf komplexe Bildbearbeitung. 2005 brach er seine festen Zelte in Bayern ab und ging auf eine bis heute andauernde fotografische Reise mit einem eigens dafür gebauten Expeditionsmobil. Ein Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Architektur. Aus dieser Leidenschaft entwickelte sich die fotografische Reihe mit dem Arbeitstitel „European Facades“ aus dem auch das Werk „Hohe Domkirche zu Köln“ stammt.
 

Weiterführende Informationen

Homepage Marco Brunetti

Homepage Epson Digigraphie