Effizienzturbo Mitarbeitermeinung: Das wünschen sich deutsche Angestellte von ihren Arbeitgebern

Immer mehr Arbeitnehmer wünschen sich bessere Technologien in ihren Unternehmen. 88 Prozent der Befragten Mitarbeiter sind der Meinung, dass neue Technologie ihre Effizienz befeuern würde.

Effizienzturbo Mitarbeitermeinung: Das wünschen sich deutsche Angestellte von ihren Arbeitgebern

Teamarbeit, aktuelle Technologien, Top-Verbindungen und flexiblere Arbeitsmodelle auf dem Wunschzettel ganz oben

Unternehmer, hört auf Eure Belegschaft, denn das kann der Schlüssel zu mehr Produktivität sein! In einer Erhebung von Epson erklärte fast jeder zweite der rund 6.000 europäischen Befragten: Ihr Management halte zu wenig Rücksprache, wenn es um die Auswahl neuer Technologien gehe. Zwei von fünf Mitarbeitern sagten zudem, dass die von ihnen im Job genutzten Geräte und Lösungen nicht optimal für ihre Anforderungen geeignet seien. Daher sollten Unternehmenslenker verstärkt daran denken: Es sind die Mitarbeiter, die neu angeschaffte Technologie letztendlich nutzen. Sie können wertvolle Einblicke liefern, wie diese Lösungen Prozesse modernisieren können. 88 Prozent der von FTI Research im Auftrag von Epson befragten Mitarbeiter sind der Meinung, dass bessere oder neue Technologie ihre Effizienz befeuern würde.

Dies sind die wichtigsten Wünsche von Mitarbeitern an ihre IT-Manager:

Teamarbeit hat oberste Priorität

Europäische Mitarbeiter sprechen sich für Software und mobile Technologien aus, die nicht nur sie effizienter und produktiver machen, sondern auch ihre Teams. In der FTI Research-Erhebung signalisierten 80 Prozent einen Bedarf an neuen Technologien, die Teamarbeit unterstützen. 78 Prozent fordern IT-Werkzeuge, die interaktives Arbeiten und Multitasking fördern. Damit nicht genug: Cisco Systems hat herausgefunden, dass der Ausbau miteinander vernetzter mobiler Geräte bei vielen Unternehmen besonders wichtig ist. Demnach erweitern und vertiefen zwischen 42 und 47 Prozent der befragten Firmen ihren Support vernetzter Geräte für Mitarbeiter. So unterstützen sie neue Wege wie miteinander gearbeitet und interagiert werden kann.

Das Interesse an vernetzten und mobilen Geräten ist branchenübergreifend groß. Der Bildungsbereich setzt beispielsweise vermehrt auf kollaborative Lern- und Meeting-Techniken via Projektor und vernetzten Geräten im Klassenzimmer. Eine große Mehrheit der Befragten im Bildungssektor, 76 Prozent, wollen künftig häufiger wandgroße Displays sehen, die es gestatten mit dem Handy, aus anderen Klassen oder weiter entfernen Orten miteinander zu arbeiten. Dies ist vor allem dann essentiell, wenn es um das Teilen, Bearbeiten oder Update von Dokumenten und Materialien in Echtzeit geht. Dieser Trend betrifft immer mehr Firmen und Organisationen, da sie Lösungen benötigen, die zahlreiche Büros, Standorte und Mitarbeiter adressieren, so dass sie Informationen in Echtzeit im Rahmen eines remoten oder virtuellen Meetings teilen können. Alle diese Anforderungen lassen sich mithilfe kollaborativer Technologien wie beispielsweise interaktiven Projektoren einfach erfüllen. Systeme wie diese erlauben es Mitarbeitern in unterschiedlichen Büros, eine Datei zu teilen und in Echtzeit anzupassen. Sie nutzen hierfür lediglich die Touch-Screen-Funktion und vernetzte mobile Geräte. Alle Änderungen im Dokument oder Zusätze lassen sich ohne Zeitverlust einsehen und mit Kollegen bearbeiten.

Persönlicher Geräte, Wearables und Co. am Arbeitsplatz zulassen

Neuste IT-Ausstattung beinhaltet zumeist mehr als Investitionen. Es geht auch um weniger strikte, durchdachte Regeln bezüglich der persönlichen Geräte der Mitarbeiter, die sie mit ins Büro nehmen und beruflich nutzen. Stichwort „Bring Your Own Device“ (BYOD). Die Analysten von Coleman Parkes haben diesbezüglich herausgefunden, dass 44 Prozent der befragten IT-Manager die BYOD-Kultur als geschäftskritischen Trend sehen. 43 Prozent erklärten, bereits eine BYOD-Strategie zu verfolgen, die diese Entwicklung unterstütze. Mittlerweile ist sogar von WYOD die Rede – Wear Your Own Device: Tragbare Technologien wie die Epson Multimedia-Brille Moverio finden immer mehr Akzeptanz. Zwar befinden sich Wearables am Arbeitsplatz noch in den Kinderschuhen. Jedoch entwickeln sich derartige Geräte immer mehr zum guten Werkzeug für Effizienzsteigerungen. Alan Murray, Senior Vice President Products bei Apperian, einem Mobile App-Anbieter, geht davon aus, dass sich BYOD sogar in Richtung BYOT (Bring Your Own Technology) entwickeln könne: Mitarbeiter nutzen ihre eigene Software beruflich, darunter Webbrowser, Media Player, Antivirus-Tools und andere Anwendungen.

Die Menge an Informationen wächst stetig und Technologien entwickeln sich immer weiter. Das weckt zugleich Sicherheitsbedenken. 75 Prozent der IT-Entscheidungsträger erklären, dass sie Sicherheitsaspekte als Hauptherausforderung beim BYOD-Trend sehen. Trotzdem: Da sich immer mehr Mitarbeiter die mobilen Lösungen, Technologien und Funktionen für ihren Arbeitsalltag wünschen, die sie aus dem privaten Umfeld bereits selbstverständlich nutzen, wird sich BYOD fortsetzen. Clevere Arbeitgeber können sich diese Möglichkeit zunutze machen.

Schnellere Downloads und Verbindungen, bitte!

Um noch produktiver arbeiten zu können, wünscht sich jeder dritte Büromitarbeiter in Europa außerdem schnellere und verlässlichere Internetverbindungen. Jeder Fünfte möchte Tools, die die Verbindung der verschiedenen Geräte verbessern.

Durchdachtere IT-Trainings und Ansprechpartner mit Erfahrung

Fast ein Viertel aller europäischen Angestellten meint, dass ein engagiertes und qualifiziertes IT-Team die Effizienz ankurbele. Die FTI-Umfrage bescheinigt 46 Prozent der IT-Teams, Eigeninitiative zu zeigen wenn es darum geht, auf dem neusten Stand hinsichtlich Technologieneuerungen zu sein. Fragt man europäische Entscheidungsträger, sieht es aber anders aus: 48 Prozent von ihnen erklärten, dass sie kein ausreichend engagiertes IT-Team bezüglich der Auswahl neuer Produkte hätten. 76 Prozent beklagten sogar einen Mangel an geeigneter IT, die das Geschäft unterstütze. Lediglich unklar definierte Geschäftsziele und ungenügende Motivation vonseiten der Mitarbeiter werden als noch größere Hürden genannt. Geeignete IT ist demnach ein zentraler Faktor für den Unternehmenserfolg.

Produktiv arbeiten – egal wo und wie

60 Prozent der größten europäischen Firmen haben bereits Teleworking als Arbeitsoption eingeführt. Das zeigt eine Erhebung des Top Employer Instituts. FTI Research untermauert den Wunsch der Mitarbeiter nach flexibleren Arbeitsmodellen: Rund ein Viertel der Befragten wünschen sich verbesserte Home Office- und Remote-Arbeitsmöglichkeiten von ihren IT-Abteilungen. Dies sei, so die Interviewten, eine zentrale Voraussetzung für künftige Effizienzverbesserungen. Immer neue Entwicklungen, Technologien, Geräte und Lösungen unterstützen diesen Trend – darunter Drucker und Projektoren, aber auch Wearables und andere Lösungen. Laut Coleman Parkes haben bereits 63 Prozent der Entscheidungsträger eine Geschäftsstrategie, die Home Office und andere remote Arbeitsmodelle unterstützt.

Weiterführende Informationen:

Lösungen für Unternehmen