„Der Grüne Punkt“ lebt Nachhaltigkeit und setzt auf Inkjet-Drucker von Epson

„Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ ist von den Epson WorkForce Pro WF-R8590WF überzeugt, so dass bereits die Einführung weiterer Tintendrucker geplant ist.

„Der Grüne Punkt“ lebt Nachhaltigkeit und setzt auf Inkjet-Drucker von Epson

„Der Grüne Punkt“ lebt Nachhaltigkeit und setzt auf Inkjet-Drucker von Epson

Duales System Deutschland GmbH: Fokus Energiemanagement

„Nachhaltigkeit ist Bestandteil der DNA unseres Unternehmens“, umschreibt Dr. Markus Helftewes, Leiter Business Development und Nachhaltigkeit den Nachhaltigkeitsgedanken des Unternehmens „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“. Was dies genau bedeutet, verdeutlichen die folgenden Ausführungen.

1990 gegründet hat „Der Grüne Punkt“ als weltweit erstes Unternehmen ein duales System zur endverbrauchernahen und hochwertigen Verwertung von Verkaufsverpackungen aufgebaut und organisiert. „Der Grüne Punkt”, eingegliedert in die DSD – Duales System Holding GmbH und Co KG, ist heute ein führender Anbieter von Rücknahmesystemen. So wurden alleine im Jahr 2014 rund 2,6 Millionen Tonnen gebrauchte Verpackungen und andere Abfälle durch den „Grünen Punkt“ verwertet. Dies entspricht etwa 1,4 Millionen Tonnen CO2 oder einem Rohöläquivalent von mehr als 500.000 Tonnen. Inklusive der anderen zur Holding gehörenden Geschäftsfelder Verpackungslizenzierung, Verwertung nach dem Elektroschrottgesetz, Pfandlösungen sowie Logistik- und Entsorgungsdienstleistungen setzte die Unternehmensgruppe im Jahre 2014 mit rund 500 Mitarbeitern rund 650 Millionen Euro um.

Zum Nachhaltigkeitsgedanken des Unternehmens passt der sparsame Stromverbrauch von Tintenstrahldruckern sehr gut. „Wir sind auf die Möglichkeit des professionellen Einsatzes und das damit einhergehende Stromsparpotenzial der Inkjetdrucker erst durch das IT-Systemhaus Ditcon GmbH aus Köln aufmerksam gemacht worden“, erläutert Dirk Seiler, EDV / Leitung IT-Infrastruktur, die Initiative. „Daher entschieden wir uns, zunächst unsere DIN A3+-Abteilungsdrucker im Zuge des üblichen Systemwechsels von Laser auf Tinte umzustellen.“ Beim Umbau der Druckinfrastruktur des Grünen Punktes ging es aber nicht nur um den Technologiewechsel auf Tinte. Das Unternehmen installierte Epson WorkForce Pro RIPS-Systeme, die mit ihrem riesigen Tintenreservoir bis zu 75.000 Seiten drucken können, ohne das Verbrauchsmaterial wechseln zu müssen. Das verringert drastisch die Ausfallzeiten von Druckern aufgrund leerer Kartuschen.

Vor der Entscheidung für die DIN A3+-Drucker stand eine ausgiebige Prüfung der Systeme. Dabei wurden die Drucker, unter anderem mit Strommessgeräten bestückt, in firmenüblichen Arbeitsprozessen eingesetzt. Seiler kommentiert: „Unsere eigenen Tests ergaben, dass die vom Hersteller angegebene 80-prozentige Stromersparnis sehr realistisch war. Da wir unsere Verwaltung in das schon vorhandene Energiemanagementsystem unserer Produktionsstandorte einbeziehen, lag es nahe, auch diese Potenziale zum Energiesparen umzusetzen.“ Seit August 2015 arbeiten neun Epson WorkForce Pro WF-R8590DWF im Unternehmen „Der Grüne Punkt“. Gedruckt werden je nach Abteilung die unterschiedlichsten Dokumente. So fallen beispielsweise in den Fachabteilungen büroübliche Dokumente wie Briefe, Rechnungen, Lieferscheine oder auch Auftragsbescheinigungen an. In anderen Fachabteilungen wie der IT kommen auch längere Unterlagen wie Handbücher als Druckjob hinzu. Die Länge der Dokumente schwankt zwischen dem klassischen Einseiter bis hin zu 20 und mehr Seiten. Bei Geschäftspapieren wird von externen Druckereien nur noch das jeweilige Logo vorgedruckt, während die Briefköpfe einfach mit dem normalen Dokumenteninhalt gedruckt werden. Das verringert die Kosten aufgrund der Lagerhaltung von Vordrucken und erhöht die Flexibilität, denn ab sofort müssen keine Papierstapel mehr entsorgt werden, weil sich beispielsweise der Briefkopf geändert hat.

Kurz nach Einführung der neuen Drucker fiel den Verantwortlichen des Grünen Punkts auch das überraschend positive Feedback der Nutzer zu den neuen Systemen auf. Dazu trug auch die schnell verfügbare erste Seite bei, denn Tintendrucker müssen im Gegensatz zu Laserdruckern nicht aufheizen. Somit gibt es auch keine Wartezeit auf die erste Seite. Auch das intuitiv nutzbare Touchpanel der Drucker unterstützte die positive Aufnahme der Systeme bei den Mitarbeitern. Die USB-Ports für externe Speichermedien an den Geräten sind zwar freigegeben, werden aber wie der drahtlose Druck via WiFi-Schnittstelle nur in Ausnahmefällen genutzt.

Neben dem Druck spielt auch die Digitalisierung von Dokumenten bei den neuen WorkForce Pro WF-R8590DWF des Unternehmens eine wichtige Rolle. Hierbei werden insbesondere Funktionen wie „Scan-to-Folder“, „Scan-to-PDF“ und „Scan-to-E-Mail“ verwendet. Ein spezielles DMS-Managementtool ist nicht im Einsatz. Wartung und Service der Geräte liegt in den Händen der Ditcon GmbH, die zu diesem Zweck als Mitglied der bundesweiten Organisation für die IT und Bürokommunikation winwin Office Network AG unter anderem die Software FMAudit einsetzt. Seiler dazu: „Die Software zeigt an, wenn eine Tinte leer ist und die Ditcon GmbH liefert dann sofort nach. Wahrscheinlich wissen die Fachleute bei der Ditcon GmbH schneller als wir, wenn mit einem Drucker etwas nicht stimmt.“

Die neuen Inkjetdrucker überzeugen das Unternehmen. Deshalb ist auch schon der nächste Schritt hin zu Tinte im Unternehmen im Gange. So sind aktuell auch DIN A4-Drucker und Multifunktionsgeräte der WorkForce Pro-Serie im Test. Es ist geplant, die bisher eingesetzten Drucker und Multifunktionsgeräte des Unternehmens gegen Tintendrucker zu tauschen. Gleichzeitig soll die Anzahl der Geräte durch eine Verschlankung der Infrastruktur deutlich schrumpfen. „Der Test der Epson WorkForce Pro-Geräte ist fast abgeschlossen und verlief bisher sehr gut“, ergänzt Seiler. „Daher planen wir ab Frühjahr nächsten Jahres den Roll-Out.“

Ein zusätzliches Bonbon der Tintendrucker für das Unternehmen besteht darin, dass sie hinsichtlich des eingesetzten Papiers überhaupt nicht wählerisch sind. So setzt „Der Grüne Punkt“ ein besonders recyceltes Papier ein und hat deshalb keinerlei Probleme hinsichtlich Papierstaub oder empfindlicher Transportmechanismen. „Es gibt noch ein paar Dinge, die man aus unserer Sicht verbessern könnte. So wünschen wir uns beispielsweise bei den WorkForceWF-R8590DWF einen Sorter, damit die Kollegen ihre Dokumente leichter finden. Außerdem könnten die PDFs, die wir aus unseren Scans erstellen noch etwas kompakter sein. Aber das sind im Vergleich zum Gesamtpaket nur Kleinigkeiten. Wir fühlen uns mit den neuen Inkjets sehr gut bedient“, resümiert Seiler.