Darum sollten Universitäten und Co. verstärkt auf moderne Ausbildungsmethoden setzen

Die Unterrichtsgestaltung hat sich durch die bestehenden Technologien heutzutage grundlegend verändert. Dank der Massive Open Online Courses (MOOC) ist in Bildungseinrichtungen, insbesondere Hochschulen, interaktives Lernen von jedem Ort möglich.

Darum sollten Universitäten und Co. verstärkt auf moderne Ausbildungsmethoden setzen

Online-Vorlesungen im Trend: Darum sollten Universitäten und Co. verstärkt auf moderne Ausbildungsmethoden wie MOOCs setzen

Noch vor einem Vierteljahrhundert konnte sich wohl niemand vorstellen, dass Studenten jederzeit Zugang zu kostenloser Bildung mit Dozenten der Spitzenklasse bekommen könnten und dass über bequemen Unterricht von Zuhause aus. Heute ist diese Vision Realität geworden: Sogenannte „Massive Open Online Courses” (MOOCs) ermöglichen interaktives Lernen von beinahe jedem Ort der Welt aus. Sie sind auf dem besten Weg, das Lernen grundlegend zu verändern. Diese Onlinekurse sind für große Teilnehmerzahlen ausgelegt und für jeden zugänglich, benötigt wird lediglich ein Internetzugang. MOOCs sind ein gutes Beispiel, wie die Digitalisierung die Art des Lernens und Lehrens grundlegend verändert. Die zunehmende Beliebtheit alternativer Lernmethoden wird natürlich durch die Fortschritte interaktiver Technologien ermöglicht und verändert letztlich sicherlich auch die Hochschulbildung. Die Zeiten, in denen ein einzelner Dozent den gesamten Hörsaal auf dieselbe Art und Weise unterrichtet hat, sind bald vorbei.

Digitalisierung und die Globalisierung der Gesellschaft verändert die Art wie Menschen lernen sowie ihre Ansprüche ans Lernen selbst. Studenten erwarten größere Flexibilität, bessere Verfügbarkeit, mehr Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern, neue digitale Unterrichtsmethoden und mehr Möglichkeiten zu lebenslangem Lernen. MOOCs erfüllen diese Anforderungen, da sie dynamisches Lernen, stärkeres Engagement der Lernenden und mehr interaktive Diskussionen ermöglichen. Die Vorteile sind unübersehbar. Aus diesem Grund beginnen immer mehr europäische Universitäten, MOOCs anzubieten.

Typische Funktionen und Aspekte der MOOCs

Doch wie sieht ein derartiger Kurs normalerweise aus? Zum Programm eines MOOCs gehören typischerweise Videovorlesungen, Prüfungen und Aufgaben sowie die Teilnahme an Diskussionsgruppen, die von Professoren geleitet werden. Dieses Lehrmodell erleichtert das Peer-to-Peer-Lernen, da die Studenten häufig ein Feedback zur Arbeit der anderen geben müssen und gelegentlich auch der Grad der aktiven Teilnahme benotet wird. Die Studenten werden dazu ermutigt, lokale Treffen zu organisieren, um die Diskussionen auch offline fortzusetzen und zunehmend Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen. Auch die traditionelle Rolle des Lehrenden wird in diesem Modell hinterfragt, so dass die Dozenten vom herkömmlichen Frontalunterricht Abstand nehmen und eher die Rolle eines Partners für eine effiziente Zusammenarbeit einnehmen.

Der „umgekehrte Unterricht“

MOOCs sollten jedoch nicht als eine Bedrohung für das traditionelle Bildungswesen betrachtet werden. Vielmehr bemühen sich fortschrittliche Hochschulen weltweit bereits heute darum, das Format der MOOCs als Ergänzung zum Offline-Lernen zu nutzen, indem sie das Modell des „umgekehrten Unterrichts“ („flipped classroom“) anwenden. Bei diesem wird die typische Aufteilung in Vorlesungselemente und Hausaufgaben umgedreht. Im traditionellen Unterricht liegt der Schwerpunkt der Wissensvermittlung auf dem Unterricht durch einen Dozenten in Form einer Vorlesung. Beim umgekehrten Unterricht sehen die Teilnehmer MOOC-Videovorlesungen und bearbeiten Aufgaben zu Hause, so dass die Zeit im Unterricht für interaktive Aufgaben und Diskussionen genutzt werden kann.

Dokumente via Projektor in Echtzeit teilen

Moderne Technologien spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg von MOOC- Programmen. Ein gutes Beispiel hierfür sind leistungsstarke interaktive Projektoren, die es Studenten erlauben, über angeschlossene Geräte Unterrichtsdokumente in Echtzeit zu teilen und zu bearbeiten. Die Teilnehmer können hierdurch Veränderungen in Echtzeit mit anderen Studenten in aller Welt teilen. Dank neuer Technologien ist das globale, interaktive Lernen zur Realität geworden. Bildungsinstitute in ganz Europa sehen zunehmend die Vorteile der Verwendung von Technologien wie interaktive Projektoren oder Tablets – viele führende Universitätsprofessoren nutzen diese modernen Möglichkeiten bereits jetzt. Ein Beispiel: Der interaktive Projektor unterstützt multimediale Inhalte von Vorlesungen. Jeder Projektor lässt drahtlos mit iPads und iPhones verbinden, so dass jedem Teilnehmer direkt Inhalte angezeigt werden.

Projektoren von Epson bieten Top-Bildqualität bei allen Medien

„Da bei MOOCs zahlreiche unterschiedliche Medien zum Einsatz kommen, darunter Online- Videos, interaktive Visualisierung, Präsentationsfolien und Lesematerial, ist ein Projektor, der alle diese Medien wiedergeben kann, von entscheidender Bedeutung. Projektoren von Epson garantieren dank ihrer hohen Helligkeit eine exzellente Bildqualität und lebendige Farben bei allen Arten von Medien“, resümiert Neil Colquhoun, Business Director Visual Imaging bei Epson Europa.

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