Circular Economy: Den Kreislauf schließen

Unternehmen als unverzichtbare Treiber des EU-Kreislaufwirtschaftspakets

Circular Economy: Den Kreislauf schließen

Derzeit ist das Kreislaufwirtschaftspaket der EU zurecht einer der wichtigsten Impulsgeber für mehr Nachhaltigkeit in Europas Zukunft. 65 Prozent der kommunalen Abfälle und 70 Prozent des Verpackungsmülls sollen recycelt und maximal 10 Prozent der Haushaltsabfälle auf Mülldeponien entsorgt werden. So lauten die hochgesteckten, aber notwendigen Ziele, die bis 2030 angestrebt werden. Das sind die größten Themen auf EU-Ebene. Mit Blick auf das Jahr 2030 wird fortlaufend diskutiert, wie diese Ziele zu erreichen sind. Daher denke ich, dass die Unternehmen beim Übergang zu diesem Wirtschaftsmodell eine wichtige Rolle spielen. Als führender Technologiehersteller fühlen wir uns bei Epson dazu verpflichtet, Teil dieser Diskussion zu sein. Mit unseren innovativen Produkten können Unternehmen dem geschlossenen Kreislauf einen Schritt näher kommen und Nachhaltigkeit in ihrer Organisation etablieren. Doch dafür müssen alle Unternehmen und Verbraucher die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft unterstützen.

Meiner Meinung nach sind Unternehmen, die sich auf das Modell der Kreislaufwirtschaft ausrichten, bei dem Einsatz der natürlichen Ressourcen anspruchsvoll und umsichtig, setzen ihre Prozesse effizient und umweltfreundlich um und weisen eine niedrige CO2-Bilanz auf. Diese Unternehmen sorgen außerdem dafür, dass ihr Produkt nach der Nutzung wieder möglichst an den Anfang des Produktionsprozesses zurückgeführt werden kann – und machen damit einen Schritt hin zu einem Produktionssystem mit minimalem Abfallaufkommen und weg vom (eher linearen) Modell "Herstellen, Nutzen, Entsorgen". Unternehmerische Aktivität hat Auswirkungen sowohl auf die Menschen als auch die Erde insgesamt und beeinflusst die gesamte Gesellschaft. Daher ist das Mitwirken von Unternehmen an einer positiven Veränderung unverzichtbar, um den Umschwung in Richtung einer Kreislaufwirtschaft zu unterstützen.

Als Anbieter von Technologie für den Arbeitsplatz hilft Epson Unternehmen bei ihren Bemühungen, diesen Wandel zu fördern. Wir stellen Technologien, Produkte und Dienstleistungen bereit, die die branchenüblichen Verfahren neu definieren, damit Unternehmen ihren ökologischen Fußabdruck weiter reduzieren können. Ein gutes Beispiel dafür ist das Epson PaperLab– unser neuestes System, mit dem dank unserer patentierten Dry Fiber Technology Papier direkt im Unternehmen recycelt und wiederverwendet werden kann. Auf diese Weise können unsere Kunden ihren Papierverbrauch und die transportbedingten CO2-Emissionen reduzieren. Mit derartig innovativer Technologie machen wir es Unternehmen möglich, auf nachhaltigere Verfahren umzustellen und damit zu beginnen, die Kreislaufwirtschaft von Grund auf in den eigenen Räumen umzusetzen.

Bei Epson haben wir Nachhaltigkeit auf allen Unternehmensebenen integriert und eine globale CSR-Managementgruppe ins Leben gerufen. Wir wollen nicht nur unseren eigenen ökologischen Fußabdruck, sondern auch den unserer Kunden reduzieren. Deshalb bieten wir Dienstleistungen und Technologien an, die das Handeln des Kundenunternehmens durch nachhaltige Verfahren beeinflussen.

Ich bin zuversichtlich, dass der Umschwung hin zu einer Kreislaufwirtschaft langfristig gesehen für uns alle Vorteile bringt. Daher sollten wir diesen Umschwung alle aktiv unterstützen. Die Einflussmöglichkeiten und der Spielraum moderner Unternehmen bedeuten aber auch, dass Organisationen in der gesamten Branche grundlegende Veränderungen durchführen können, um das EU-Paket zur Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Epson folgt dem Anspruch, Technologie zu produzieren, die für die Gesellschaft unverzichtbar ist. Wir schließen also den Kreislauf, um unserem Planeten Gutes zu tun. Ich werde dieses Thema mit Branchenkollegen weiter diskutieren, um zusätzliche Schritte und weitere Maßnahmen für Unternehmen zu sondieren. Ich bin gespannt, wie die Gespräche sich in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln werden.