Aus der Praxis: Röntgeninstitut Düsseldorf

Aus der Praxis: Technologie von Epson verhilft Röntgeninstitut zu rettenden Einsichten.

Aus der Praxis: Röntgeninstitut Düsseldorf

Aus der Praxis: Röntgeninstitut Düsseldorf

Technologie von Epson verhilft Röntgeninstitut zu rettenden Einsichten

Jährlich verdanken Tausende von Menschen ihr Überleben der frühen und präzisen Erkennung von Krebserkrankungen. In der Vorsorgediagnostik des Mammakarzinoms gehört die Durchführung heutzutage zum Standard. Eine besondere Bedeutung hat dabei das reibungslose Zusammenspiel aus Hausarzt, der betrauten Diagnostik-Klinik und dem chirurgischen Personal, das den Eingriff vornimmt. Um die notwendige Informationskette aufrecht zu halten, kommt Technologie von Epson zum Einsatz, wie das Beispiel des Röntgeninstituts aus Düsseldorf zeigt.

Schnelligkeit und Präzision sind Schlüssel für erfolgreiche Behandlung

Wie kaum eine andere Vorsorgeuntersuchung hat die Mammographie in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Reduktion der Mortalität des Mammakarzinoms beigetragen. Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hat errechnet, dass die Sterblichkeitsrate durch Brustkrebs bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren seit Einführung der Reihenuntersuchung um gut 35 Prozent zurückgegangen ist. Zu verdanken ist diese Entwicklung auch einer hochentwickelten Röntgentechnik. Schnelligkeit in der Erkennung und Präzision bei der Diagnose von Gewebeveränderungen sind heute der Schlüssel für eine Erfolg versprechende Behandlung. Dazu gehört auch, dass alle im Behandlungsprozess einbezogenen Stellen über die Art der Erkrankung und den jeweiligen Behandlungsfortschritt auf dem Laufenden gehalten werden. Neben der Vernetzung von Arztpraxen und chirurgischen Kliniken kommt dem Austausch von hochauflösenden Röntgenaufnahmen eine besondere Bedeutung zu.

Gebündeltes Diagnostik-Know-how

Das Röntgeninstitut Düsseldorf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Diagnostik-Institute in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Das Institut mit rund 90 Mitarbeitern ist als überörtliche fachübergreifende Gemeinschaftspraxis konzipiert. Neben der Mammographie bietet das Unternehmen die gesamte Bandbreite radiologischer und nuklearmedizinischer Diagnoseverfahren an. Allen Verfahren ist gemein, dass mit ihnen digitale Bilddatensätze erstellt werden, was einen täglich Speicherbedarf von 25 bis 30 GB erzeugt. Ein großer Teil davon entfällt auf Screening-Untersuchungen im Rahmen der Vorsorge-Mammographie. Mehrere hundert Datensätze müssen täglich den zuweisenden Ärzten oder weiterbehandelnden Kliniken übermittelt werden.

Röntgeninstitut setzt auf Discproducer Epson PP-100N

Der heutige Standard bei der Weitergabe der gewonnen Bildinformationen, zugehörigen Auswertungen und Rekonstruktionen ist die Dicom-CD. Um eine reibungslose Produktion zu gewährleisten, vertraut das Röntgeninstitut auf Technologie von Epson. Schon im Jahre 2009 hat das Röntgeninstitut den ersten Discproducer Epson PP-100N installiert. Es handelt sich um ein Produktionssystem für das vollautomatische Brennen und Bedrucken von CD- und DVD-Medien. Die PP-100N erhalten die im Rahmen der Untersuchungen erstellten Röntgenaufnahmen. Dort werden CDs- oder DVDs mit diesen Daten gebrannt und automatisch mit einem Label bedruckt, so dass Verwechselungen ausgeschlossen sind.

Ziel: Reibungslosen Workflow sicherstellen

Oliver Eppert, Netzwerk- und Systemadministrator im Röntgeninstitut erläutert die Beweggründe für die Anschaffung des Discproducers: „Unser Ziel war es, einen reibungslosen Workflow bei der Bilddatenverarbeitung sicherzustellen. Für die Weitergabe von Daten ist es unabdingbar, dass wir uns zu 100 Prozent auf die genutzte IT verlassen können. Unser Institut arbeitet in sehr sensiblen Bereichen. Wir müssen sichergehen, dass Patientendaten sicher, schnell und in bestmöglicher Qualität zum behandelnden Arzt oder in die Klinik gelangen.“

Technische Anforderungen hoch

Das Röntgeninstitut erstellt CDs und DVDs für verschiedene Einsatzgebiete. Auch viele Patienten erhalten sie nach Beendigung ihrer Behandlung. Der weitaus größere Teil der produzierten Silberlinge geht direkt an die Kliniken, zum Beispiel, um einen Eingriff vorzubereiten. Auf Anfrage erhält auch der überweisende Arzt eine Kopie der gespeicherten Patientendaten. Auch die technischen Anforderungen an solche Bilder sind sehr hoch: Sie müssen sehr hochauflösend sein und dürfen nur verlustfrei gespeichert und weiter verarbeitet werden.

Bildverarbeitung in der Praxis

Angesteuert wird der PP-100N daher über eine PACS-Lösung. PACS steht für „Picture Archiving and Communication System“. Es handelt sich um eine Software zum Bildmanagement in Krankenhäusern und diagnostischen Einrichtungen und damit um die zentrale Komponente beim Aufbau einer digitalen Krankenakte. Alle im Röntgeninstitut zusammengefassten Praxen beziehungsweise Apparategemeinschaften sind über dieses System miteinander verbunden, das von der Firma VISUS aus Bochum implementiert wurde. PACS stellt ein ganzheitliches Bildmanagement zur Verfügung. Das heißt: Neben klassischen Röntgenbildern werden auch Bilddaten verarbeitet, die aus nicht radiologischen, bildgebenden Verfahren stammen – beispielsweise EKG- oder EEG-Signalkurven und auch Foto- und Videomaterial.

30 Jahre Archivierung

Im Röntgeninstitut Düsseldorf werden die Bilder über das PACS verlustfrei komprimiert und bis zu 30 Jahre archiviert – gemäß den gesetzlichen Anforderungen. Derzeit hält das Röntgeninstitut etwa 24 Terabyte an Daten zur Verfügung. Die Bilder lassen sich je nach Anforderung mit einer Auflösung von 2.048 x 2.560 Pixel (QSXGA) auf speziellen, für die medizinische Diagnostik geeigneten Graustufen-Monitoren darstellen.

Gute Gründe für Epson

Das PACS steuert zudem auch die Produktion der DVDs. Der Epson PP-100N ist über seine integrierte Netzwerkschnittstelle direkt mit dem System verbunden. Dies war ein Grund für das Institut, sich für einen Discproducer von Epson zu entscheiden. „Die Netzwerkfunktion bietet uns zusätzliche Möglichkeiten, beispielsweise den Zugriff auf das Gerät von externen Standorten aus. Für den Betrieb benötigt das System dabei keine zusätzliche Rechnerkapazität“, erläutert Eppert die Vorzüge des Geräts. Ein weiterer Grund war die Zuverlässigkeit des Epson-Systems. „Wir hatten vorher eine Lösung im Einsatz, die uns nicht überzeugte. Sie war vor allem eines: störanfällig. Das konnten wir uns unter Workflow-Aspekten und im Umgang mit sensiblen Patientendaten nicht erlauben. Das Epson-Gerät ist da ganz anders: Es brennt CDs und DVDs zuverlässig – selbst wenn einmal zwei Medien aneinanderhaften ist das kein Problem. Durch sein kompaktes Gehäuseformat lässt es sich zudem platzsparend aufstellen.“ Für den Netzwerk- und Systemadministrator zählt aber noch ein weiterer Aspekt: „Die CDs und DVDs sehen einfach professionell aus, sie repräsentieren das Haus nach außen.“

Bessere und sicherere Patienteninformation

Der konsequente Wechsel vom analogen Bildausdrucken zu digitalen Datenträgern eröffnete dem Röntgeninstitut neue Perspektiven, um Prozesskosten zu senken und den Patientenservice weiter auszubauen. Durch die Weitergabe digitaler Patientendaten wie radiologischer, kardiologischer, Ultraschall- oder CT-Bilder per CD lassen sich Ärzte und Patienten schneller, besser und sicherer informieren. Wie zufrieden das Institut mit dem neuen Discproducer ist, zeigt die Tatsache, dass weitere acht PP-100N hinzugekauft wurden.

Weitere Informationen zum Epson PP-100N DiscProducer finden Sie hier.