Epson B2B Index für nachhaltige Arbeitsumgebungen 2021

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Einführung: Schon heute für morgen nachhaltig handeln

Schon Anfang 2020 waren sich Unternehmen und deren Mitarbeiter über die Auswirkungen von übermäßigem Reisen sowie der Vorteile von Telearbeit bewusst. Auch war der Einfluss von IT-Technologie bekannt, die sie bei der Schaffung effizienter und nachhaltiger Arbeitsplätze besitzt. Die COVID-Pandemie hat den Wandel nicht verursacht, doch sie hat ihn beschleunigt.

Der Lockdown gab uns einen kleinen Vorgeschmack auf eine andere Zukunft. Das deutlich verringerte Verkehrsaufkommen sorgte für eine bessere Luftqualität und weniger Lärmbelästigung. Die durch moderne IT-Technologie mögliche Telearbeit hat die Flexibilität von Unternehmen erhöht und bei vielen Mitarbeitern für eine bessere Work-Life-Balance gesorgt. Sie hat außerdem einen deutlichen Wandel der Kundenanforderungen an ein nachhaltig agierendes, technologisch kompetentes Unternehmen verursacht.

Wir streben gerade eine Erholungsphase an. Dabei wird nachhaltiges Wirtschaften ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg sein. Der Epson B2B Index für nachhaltige Arbeitsumgebungen ist die erste Studie einer Reihe, anhand derer Unternehmen ihre Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit einschätzen und messen.

Wir sind überzeugt, dass IT-Technologie beim Aufbau nachhaltiger Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund möchten wir die Ansichten und Positionen anderer verstehen. In Zusammenarbeit mit dem Forschungsunternehmen B2B International haben wir mehr als 4.000 Angestellte in 26 Ländern befragt und eine Reihe Podiumsdiskussionen veranstaltet. Damit wollten wir erfahren, wie die Einstellung zu nachhaltigen Maßnahmen inmitten einer Pandemie ist. Die Ergebnisse waren ermutigend. Im Folgenden teilen wir unsere Ergebnisse sowie eine Analyse der wichtigsten Trends und Erkenntnisse mit, die jedes Unternehmen in eigenen Maßnahmen umsetzen kann.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe

3/4
aller Mitarbeiter wünschen sich für die Zeit nach COVID einen größeren Fokus auf umweltbezogene und gesellschaftliche Herausforderungen
4/5
Arbeitgebern glauben, dass Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle spielt

Aber

Nur
25% der Mitarbeiter
und
29% der Arbeitgeber
sind der Meinung, dass nach der Pandemie Nachhaltigkeit in die Pläne für eine Rückkehr zum Arbeitsplatz und Wiederherstellung des normalen Geschäftsbetriebes berücksichtigt werden.

Mitarbeiter sind stärker von Heimarbeit überzeugt als Arbeitgeber – doppelt so viele Mitarbeiter wie Arbeitsgeber möchten diese flexible Arbeitsweise beibehalten

 

Es ist nicht nötig, auf die „große Initiative“ zu warten. Unternehmen können schon heute ihr Verhalten ändern und einen einfachen Technologiewandel vollziehen.

70% der Mitarbeiter wünschen sich für die Heimarbeit eine langlebige, energieeffiziente sowie wenig Abfall verursachende IT-Ausstattung.

Wie Unternehmen auf umweltbezogene und soziale Herausforderungen reagieren, wird in hohem Maße von ihrer Kultur beeinflusst.

2. Nationale Einflussfaktoren auf die Einstellung zur Nachhaltigkeit

Kultur spielt eine wichtige Rolle bei der Haltung zum Umweltschutz, doch Unternehmen können relativ leicht aus Stereotypen ausbrechen

Der Stellenwert von Nachhaltigkeit in den einzelnen Ländern sowie kulturelle Einflüsse der Region haben einen großen Einfluss auf den Handlungsspielraum der jeweiligen Unternehmen in diesen Fragen. So müssen Firmen in Ländern, in denen Nachhaltigkeit schon länger eine wichtige Rolle spielt, unserer Analyse zufolge keine großen Änderungen an ihrer Arbeitsweise vornehmen. Das liegt möglicherweise daran, dass Dinge wie flexible Arbeitszeit, recyclebare Materialien und ein hohes Energiebewusstsein bereits etabliert sind.

Länder mit einem niedrigeren Rating in unserem Index (nordeuropäische und Balkanstaaten) haben sich historisch auf diese Probleme eingestellt, während andere, z. B. im Nahen Osten, erst vor relativ kurzer Zeit damit begonnen haben, Anstrengungen zum Erreichen von Nachhaltigkeitszielen zu unternehmen. Dies würde auch erklären, warum Griechenland so hohe Werte erzielt, obwohl es im Environmental Performance Index von 2020 nur auf dem 25. Platz steht, wohingegen die nordeuropäischen Länder jeweils den ersten, siebten, achten, neunten und 17. Platz erreichen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es sich bei diesem Index um eine Momentaufnahme der Haltungen und Ansichten von Einzelpersonen und Unternehmen handelt – nicht von nationalen Bestrebungen. Daher ist es interessant zu betrachten, wie persönliche Einstellungen im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklung beeinflusst werden. Dies kann ein Warnsignal für ein mögliches Nachlassen der Bemühungen sein.

 

Kommentar von Epson:

Wo immer Nachhaltigkeit eine Rolle in der Geschichte und bei der Reputation von Unternehmen spielt, darf dies nicht zu einer Selbstzufriedenheit führen. In einer der Gesellschaften, in denen traditionell ein hohes Umwelt- und Sozialbewusstsein vorherrscht, haben wir beobachtet, dass nur 25 % der Mitarbeiter Nachhaltigkeit als wichtig einstuften. Bei den Griechen waren es dagegen 48 %. Griechenland steht als Nation möglicherweise langfristigen Herausforderungen bei der Nachhaltigkeit gegenüber, jedoch herrscht ein eindeutiger Wille zur Veränderung.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe

„Einflussreiche Kreise üben einen starken Druck auf den Elektroniksektor aus, um mehr Nachhaltigkeit zu erreichen. Um diese Ziele zu verwirklichen und damit Änderungen der ganzen Lieferkette zu erfüllen, müssen die Hersteller ihren Worten auch Taten folgen lassen.“

Susanne Baker
Associate Director, Climate, Environment and Sustainability bei Tech UK

In Ländern, in denen die Nachhaltigkeitsstandards bereits hoch entwickelt sind, wird umweltbezogenen und gesellschaftlichen Auswirkungen ein tendenziell höherer Stellenwert eingeräumt als in Ländern, in denen dies nicht der Fall ist.

A horizontal bar chart showing Germany at 33% and Baltics at 13%
Deutschland33%
Italien33%
Frankreich31%
Niederlande31%
Spanien30%
Belgien29%
nordeuropäische Staaten29%
Naher Osten28%
Großbritannien27%
Türkei25%
Mittel-/Osteuropa18%
Griechenland15%
Balkan15%
baltischen14%

„Zukünftige Investitionen der Europäischen Union müssen außerdem mit nationalen Zielen verknüpft werden. Ich freue mich darüber, dass Unternehmen in nachhaltige Lösungen investieren, doch vielleicht sollte der Staat nachhaltige Ziele stärker unterstützen – auch finanziell.“

Lina Sabaitienė,
stellvertretende Energieministerin der Republik Litauen
 

Es ist zu erwarten, dass umweltbezogene und gesellschaftliche Herausforderungen nach COVID noch größeres Gewicht erhalten werden:

Die meisten Mitarbeiter

  1. Naher Osten (94%)
  2. Türkei (90%)
  3. Griechenland (79%)

Die wenigsten Mitarbeiter

  1. Nordeuropäische Staaten (47%)
  2. Balkanstaaten (41%)

Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz gehen mit der IT-Ausstattung für die Heimarbeit Hand in Hand – die Stimmung der Mitarbeiter wird von den regionalen Kulturen beeinflusst:

Am häufigsten gewünscht

  1. Griechenland  (54%) Langlebigkeit
  2. Deutschland  (52%) Energieeffizient
  3. Griechenland  (51%) Abfallreduzierung

Am seltensten gewünscht

  1. Belgien  (37%) Langlebigkeit
  2. Belgien  (31%) Energieeffizient
  3. Türkei  (28%) Abfallreduzierung

Umweltbezogene und gesellschaftliche Aspekte werden zu 100 % in Pläne für die Rückkehr zum Arbeitsplatz integriert:

Sehr wahrscheinlich

  1. Naher Osten (40%)
  2. Deutschland (37%)

Wenig wahrscheinlich

  1. Balkanstaaten  (14%)
  2. Nordeuropäische Staaten (17%)

Die Präferenz für Fernarbeit nach COVID wächst:

Sehr interessant

  1. Niederlande (37%)
  2. Spanien (35%)
  3. Belgien (34%)

Uninteressant

  1. Balkanstaaten (24%)
  2. Naher Osten (17%)
  3. Türkei (22%)

Unternehmen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für die Einführung gemischter Arbeitsformen:

Niederlande (24%), Spanien (22%), Belgien (21%)

... und mit der größten Diskrepanz zwischen den Erwartungen von Mitarbeitern*innen in Bezug auf gemischte Arbeitsformen

Deutschland (-16%), Italien (-15%), Baltische Staaten (-15%), Balkanstaaten (-15%)

 

3: Erfüllen der Erwartungen von Kunden und Mitarbeitern

Beim Aspekt der Nachhaltigkeit geht es Mitarbeitern darum, Positives zu leisten als auch darum, sich abzuheben

Pläne zur Rückkehr zum Arbeitsplatz und zur wirtschaftlichen Erholung spielen nach COVID für Unternehmen im Jahr 2021 eine wichtige Rolle. Allerdings herrscht in den Belegschaften Zweifel daran, dass gesellschaftliche und umweltbezogene Herausforderungen in den neuen Prozessen mit Telearbeit ausreichend berücksichtigt werden.

Kommentar von Epson:

In Unternehmen mit klar definiertem und gelebten Umweltbewusstsein sind das Mitarbeiterengagement und die Mitarbeiterbindung höher. Es gibt jedoch noch den Glauben, dass dies mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Dies muss jedoch nicht so sein. Technologische Aufrüstung verhilft Unternehmen zu einem effizienteren und nachhaltigeren Betrieb.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe
 

„Der größte Fokus liegt auf der Stabilisierung der Unternehmensfinanzen inklusive des Cashflows. Die Umwelt und die Nachhaltigkeit treten in den Hintergrund, bis wir wieder auf dem Stand wie vor COVID sind.“ – Teilnehmer einer anonymen Befragung, Millennial, Experte, IT & Technologie.

Es liegt auf der Hand, dass Programme zur wirtschaftlichen Erholung den finanziellen Zustand des Unternehmens, das Wohl der Mitarbeiter und gleichzeitig auch Nachhaltigkeitsziele berücksichtigen müssen.

Nachhaltigkeit führt zu einem Wettbewerbsvorteil und verbessert die Wahrnehmung einer Marke. In einer Studie haben 90 % der Produkte, die mit Aspekten der Nachhaltigkeit beworben wurden, ihre Mitbewerber übertroffen. Darüber hinaus entscheiden sich mehr als 70 % der Mitarbeiter für eine Tätigkeit in einem Unternehmen mit einer überzeugenden Umweltagenda.

75% der Befragten wünschen, dass sich ihr Unternehmen mehr auf umweltbezogene und gesellschaftliche Fragen konzentriert

Regionale Unterschiede bei der Überzeugung, dass sich Nachhaltigkeit auf die Unternehmensleistung auswirkt:

Stärkste Überzeugung

  1. Griechenland
  2. Naher Osten

Geringste Überzeugung

  1. Nordeuropäische
  2. baltische Staaten

Regionale Unterschiede in der Einstellung gegenüber umweltbezogenen und gesellschaftlichen Herausforderungen

Größte Aufmerksamkeit

  1. Türkei
  2. Naher Osten
  3. Griechenland

Geringste Aufmerksamkeit

  1. Nordeuropäische Staaten
  2. baltische Staaten
  3. Belgien

Nicht alle glauben, dass Unternehmen Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung für Lieferanten stellen: „Ich sehe nicht, dass größere Unternehmen Nachhaltigkeit zu ihrer höchsten Priorität zu machen. Die Statistiken sind beeindruckend, aber das ist für die Kunden noch kein Kaufgrund.“

Mark Moore,
Geschäftsführer bei iDoc Services, Großbritannien

78% glauben, dass nachhaltiges Wirtschaften die Markenwahrnehmung und Unternehmensleistung beeinflusst

 

Diejenigen, die glauben, dass die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens mithilfe umweltfreundlicher Technologie verbessert werden sollte:

A horizontal bar chart showing Turkey at 73% and Nordics at 33%
Türkei73%
Naher Osten62%
Griechenland63%
Italien57%
Spanien55%
Deutschland43%
Frankreich48%
Großbritannien48%
Balkanstaaten45%
Niederlande35%
Mittel- und Osteuropa45%
Belgien30%
baltische Staaten32%
nordeuropäische Staaten33%

„Hochentwickelte IT-Technologie sorgt für eine dynamischere Kommunikation, liefert effizientere Arbeitswerkzeuge und reduziert das Abfallaufkommen. Sie muss jedoch mit der Unternehmenskultur und den Werten jedes einzelnen Unternehmens verknüpft sein. Es ist ein Weg, kein Ziel. Daher ist sie nur dann sinnvoll, wenn sie zu zufriedeneren, agileren und zielorientierten Teams beiträgt.“

Marisa Tendero,
CEO Noabrands, Spanien

65% glauben, dass Nachhaltigkeit nach COVID sogar noch wichtiger sein wird

4: Aktionen von Arbeitgebern

Neue Arbeitsweisen bedeuten neue Anforderungen an die Infrastruktur der Arbeitgeber

Der Schritt hin zu einem nachhaltigen Unternehmen bedeutet einen Kulturwandel. Unternehmen treffen vielleicht nachhaltige wirtschaftliche Entscheidungen, doch das ist nur ein Teil der Lösung. Nachhaltiges Handeln bedeutet die Kombination aus technologischem Fortschritt mit Änderungen im Verhalten. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie das Unternehmen geführt wird.

Eine Studie der Harvard Business School geht davon aus, dass etwa 16 % der Mitarbeiter auch lange nach dem Ende der Pandemie von einem Telearbeitsplatz aus arbeiten werden. Auf dem Weg hin zu einem gemischten Arbeitsumfeld müssen Unternehmen ihre Infrastruktur neu bewerten.

Entscheidungsträger aus dem ganzen Unternehmen müssen zusammenarbeiten, um zu verstehen, welche Rolle umweltbezogene und gesellschaftliche Herausforderungen bei ihren Entscheidungen spielen. Angesichts der enormen Tragweite des Wandels, den Technologie potenziell ermöglicht, überrascht es nicht, dass die Entscheidungsträger in der IT, laut unserer Studie, zu den Wegbereitern dieser Veränderungen zählen.

 

Kommentar von Epson:

Dies ist sowohl eine kurz- als auch eine langfristige Herausforderung. Unmittelbar nach der Pandemie werden Unternehmen sich bei ihren Arbeitsprozessen für eine hybride Methode entscheiden. Auf lange Sicht wird technologische Innovation dazu beitragen, dass die neuen Arbeitsweisen künftig sowohl zu mehr Nachhaltigkeit als auch zu mehr Effizienz führen.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe

79% der IT-Entscheidungsträger sind der Meinung, dass umweltbezogene und gesellschaftliche Themen in Unternehmen wichtiger werden und 75% aller Entscheidungsträger beobachten dies bereits jetzt.

Regionale Unterschiede in der Bedeutung von Nachhaltigkeit für Unternehmen nach COVID-19:

Am wichtigsten

  1. Naher Osten
  2. Türkei
  3. Griechenland

Am unwichtigsten

  1. Baltische Staaten
  2. nordeuropäische Staaten

Bei Arbeitgebern ist die Ansicht, dass umweltfreundliche Technologie insgesamt für mehr Nachhaltigkeit sorgen wird, jedoch nur halb so ausgeprägt wie bei ihren Mitarbeitern.

41% gegenüber 83%

„Unternehmen haben ihre Arbeitsabläufe im Laufe der Pandemie verändert und werden diese Änderungen in Zukunft teilweise beibehalten. Die Arbeit von zu Hause aus zieht Änderungen im Informationsfluss nach sich. Daher stellt die Suche nach einer geeigneten IT sowohl eine Gelegenheit als auch eine Herausforderung dar. Die Geräte müssen kompakt sein, energieeffizient, zuverlässig und sparsam bei den Verbrauchsmaterialien, um Wartungszyklen zu verkürzen und möglichst wenig Abfall zu erzeugen.

Cristian Chelu,
CHR Electronics Brașov, Rumänien

Präferenz für Telearbeit

Mitarbeiter in den Niederlanden, Spanien, Belgien und Deutschland zeigen die höchste Präferenz für Telearbeit.

Bei Mitarbeitern im Nahen Osten, Mittel- und Osteuropa und in der Türkei ist die Präferenz für Telearbeit am geringsten.

 

'Mitarbeiter, die glauben, dass ihr Arbeitgeber Nachhaltigkeit vollständig in eine Strategie für die Rückkehr zu normaler Arbeitsweise integriert hat:

A horizontal bar chart showing the Middle East at 40% and Balkans at 14%
Naher Osten40%
Deutschland37%
Türkei34%
Italien33%
Großbritannien29%
France29%
Niederlande25%
Spanien21%
Belgien21%
baltische Staaten21%
Mittel- und Osteuropa20%
Griechenland17%
nordeuropäische Staaten17%
Balkanstaaten14%

Das Coronavirus hat mehr als 50% der Entscheidungsträger dazu veranlasst, ein größeres Augenmerk auf umweltbezogene und gesellschaftliche Fragen zu legen.

Regionale Unterschiede bei der Priorisierung nachhaltiger Ziele:

Höchste Priorität

  1. Deutschland
  2. Italien

Niedrigste Priorität

  1. Balkanstaaten
  2. baltische Staaten
  3. Griechenland
 

5: Die Rolle von IT-Technologie

Nachhaltigkeit muss kein Störfaktor sein

Wenn es um Fragen der Nachhaltigkeit geht, greifen viele Unternehmen auf die großen allgemeinen Konzepte zurück: zum Beispiel Sonnenkollektoren oder elektrische Fuhrparks. Dies wirkt aufwendig und teuer. Tatsächlich gibt es viele einfachere nachhaltige Veränderungen, die viel zu einem ökologischen und finanziellen Erfolg eines Unternehmens beitragen.

Kommentar von Epson:

Durch einen einfachen Umstieg von Laserdruckern auf die Epson Business-Inkjet-Drucker mit Heat-Free Technology sparen europäische Unternehmen genug Strom, um damit 800.000 Elektroautos zu betreiben. Sie senken ihre Stromrechnungen um rund 152 Mio. Euro und die CO2-Emissionen um 410 Mio. kg – die Menge, die 19 Mio. Bäume in einem Jahr absorbieren. Abgesehen von den Umweltvorteilen, die sich aus den verkürzten Fahrzeiten für Pendler und dem geringeren Benzinverbrauch ergeben, treffen Unternehmen weitere nachhaltige Entscheidungen, die sowohl ihre CO2-Bilanz als auch ihren Gewinn verbessern.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe
 

Ein Ansatz besteht in der Verwendung recycelter, umweltfreundlicher Materialien. Alternativ entscheiden Sie sich für ein langlebiges Produkt, das wenig Strom verbraucht und wenig bis gar keinen Abfall erzeugt. Die Beleuchtung macht beispielsweise 20 bis 50 % der Stromkosten aus. Durch eine Umstellung auf LED-Lampen und die Installation von Licht-Sensoren sparte ein Unternehmen jährlich 9.400 GBP ein und senkte seine CO2-Emissionen um 36 Tonnen pro Jahr.

Zwar ist es wichtig, nachhaltige Verhaltensweisen zu fördern, zum Beispiel nur dann zu drucken, wenn es wirklich notwendig ist. Jedoch ist auch die Auswahl der besten IT für die jeweiligen Anforderungen eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Drucker machen etwa 10 % des Stromverbrauchs eines Unternehmens aus. Daher ist es wichtig, einen Drucker zu wählen, der sowohl hohe Qualität liefert als auch stromsparend ist.

„Wir müssen uns ansehen, wie Elektrotechnik und elektrische Komponenten in eine Zirkularwirtschaft passen. Wir müssen weg von dem Modell einer Wegwerfgesellschaft hin zu einem Modell, in dem reparierbare Produkte so lange wie möglich in Gebrauch bleiben und das zudem eine bessere Energiebilanz erreicht.“

Susanne Baker,
Associate Director, Climate, Environment and Sustainability bei TECHUK

79% der IT-Verantwortlichen sehen eine wachsende Bedeutung umweltbezogener und gesellschaftlicher Herausforderungen

Einzelberichte aus unserer Studie zeigen, dass viele Mitarbeiter immer noch nicht wissen, wie IT die Umweltbilanz verbessern kann.

„Wir sind eine Verwaltung für Abendschulen, daher kommt IT nur bei unseren Arbeitscomputern zum Einsatz. Wir können kaum etwas bewirken.“

Nordeuropäische Staaten,
Babyboomer, Marketing, Bildungseinrichtungen

16% der Mitarbeiter erwarten mehr drahtlose Geräte am Arbeitsplatz 21% erwarten, dass mehr Geräte für weniger Benutzer existieren

 

Größte Wahrscheinlichkeit für Änderungen bei der Gerätenutzung nach COVID:

A horizontal bar chart showing Turkey at 91% and Nordics at 30%
Naher Osten91%
Spanien84%
Türkei80%
Großbritannien76%
Italien74%
Frankreich70%
Belgien69%
Griechenland68%
Niederlande66%
Deutschland62%
Mittel- und Osteuropa49%
Balkanstaaten42%
nordeuropäische Staaten36%
baltische Staaten30%

Größte Wahrscheinlichkeit für Änderungen bei der Gerätenutzung:

  1. IT & Telekommunikation
  2. professionelle & Unternehmensdienstleistungen
  3. Hoch- & Tiefbau

Geringste Wahrscheinlichkeit für Änderungen bei der Gerätenutzung:

  1. Gesundheitswesen
  2. Behörden & Öffentlicher Sektor
  3. Einzelhandel  & Logistik

Energieeffizienz, Langlebigkeit und geringer Abfall sind die wichtigsten Erwartungen der Mitarbeiter an nachhaltige Lösungen.

Am häufigsten erwartet:

  1. Griechenland
  2. Deutschland

Am seltensten erwartet:

  1. Balkanstaaten
  2. Belgien

„Die Menschen haben den Eindruck, dass nachhaltige IT-Technologie nur eine sehr geringe Wirkung hat. Wenn aber jeder von uns wenig tut, ist die Wirkung enorm.“

Cristian Popa, Expert Copy Service, Rumänien

6: Die Rückkehr zum Arbeitsplatz

Sicherheit, Effektivität und Nachhaltigkeit haben großen Einfluss auf den zukünftigen Erfolg am Arbeitsplatz

Ganz ohne Zweifel sehen Mitarbeiter ihr Arbeitsleben in der Zeit nach COVID inzwischen anders. Mit der Erfahrung möglicher Verbesserungen der Lebensqualität, nachhaltigem Handeln und guter Work-Life-Balance wollen Mitarbeiter diese Vorteile behalten und sogar noch ausbauen.

Doch bei den vielen Überlegungen, die Arbeitgeber bei ihren Plänen für die Rückkehr an den Arbeitsplatz und zur wirtschaftlichen Erholung angestellt haben, scheinen umweltbezogene und gesellschaftliche Aspekte nur eine nachrangige Rolle zu spielen.

Mitarbeiter präferieren Telearbeit stärker als die Unternehmen. Werden diese Erwartungen nicht erfüllt, kann dies zu Unzufriedenheit führen. Diejenigen, die das Modell der Telearbeit weiteführen möchten, wissen auch, dass die IT für die Arbeit von zu Hause verantwortungsbewusst beschafft werden muss. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Mitarbeiter trotz Steuererleichterungen und anderer Initiativen ihre eigenen privaten Energieressourcen nutzen.

 

Kommentar von Epson:

Die persönliche Sicherheit steht bei den Mitarbeitern ganz oben auf der Liste. Sie suchen nach effizienten Arbeitsprozessen und gemeinsam genutzter IT mit berührungsloser Bedienung. Beispiele dafür sind der Remote-Druck, Fernwartung oder die Verwendung von Magnetkarten.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe

Arbeitgeber haben kaum mehr Vertrauen in die Nachhaltigkeit als ihre Mitarbeiter:

25% der Mitarbeiter glauben, dass umweltbezogene und gesellschaftliche Herausforderungen vollkommen in die Pläne für die Rückkehr zum Arbeitsplatz integriert sind. Bei den Arbeitgebern sind es 29%.

Doppelt so viele Mitarbeiter sind gegenüber Telearbeit positiv gestimmt als ihre Arbeitgeber:

28% der Mitarbeiter gegenüber
12% der Arbeitgeber

„Die Gesundheitskrise im Zuge von COVID hat vorhandene Trends in unserer Gesellschaft beschleunigt. Sie hat außerdem Möglichkeiten für ein produktiveres und umweltfreundliches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell aufgezeigt.“

Albert Carné,
Corporate Director of Sustainability bei Banc Sabadell, Spanien
 

58% Mehr als die Hälfte (58 %) der in eine normale Arbeitsumgebung zurückkehrenden Mitarbeiter erwarten eine Überprüfung der gemeinsam genutzten Geräte

Icons of a lightbulb, a plug with leaves on the cable, and a tied bag with the recycling logo

Mitarbeiter in Telearbeit möchten ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten:

70% glauben, dass mindestens einer der Punkte (Langlebigkeit, Energieeffizienz und Abfallvermeidung) bei den IT-Geräten für die Heimarbeit eine wichtige Rolle spielt.

 

7: Reifestufen bei Generationen und Unternehmen

Jüngere Mitarbeiter und Kunden werden innerhalb des nächsten Jahrzehnts die vorherrschende Marktmacht sein.

Das Alter hat einen großen Einfluss darauf, wie Unternehmen auf die Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit reagieren. Unsere Umfrage zeigt jedoch, dass es nicht ausreicht, einfach nur auf das Alter der Umfrageteilnehmer zu schauen. Tendenziell bedeutet „älter“ eine eher verschlossene Haltung gegenüber umweltbezogenen und gesellschaftlichen Herausforderungen, während „jünger“ auf einen eher aufgeschlossenen Umgang damit verweist.

Kommentar von Epson:

Ältere Bevölkerungsgruppen sollten nicht als „nicht nachhaltig“ abgetan werden. Trotz der Ambivalenz gegenüber umweltbezogenen und gesellschaftlichen Fragen maßen sowohl ältere Mitarbeiter als auch länger etablierte Unternehmen Werten wie Langlebigkeit, Energieeffizienz und Abfallvermeidung einen hohen Stellenwert bei.

Darren Phelps
Vice President of Business Sales bei Epson Europe
 

„Da immer mehr Millennials Unternehmen führen und zu Entscheidungsträgern werden, werden Nachhaltigkeitsaspekte wichtiger“, Mark Williams, Sustainability and Corporate Director bei BlueLeaf, Großbritannien.

Sowohl länger etablierte Unternehmen (ab 10 Jahren) als auch „Babyboomer“ (ab 54 Jahren) gehörten zur Gruppe mit der geringsten Wahrscheinlichkeit für eine hohe Wichtung von umweltbezogenen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Von der Gen Z (<22 Jahre), den Millennials (22–37 Jahre) und Startups wurden diese Aspekte jedoch mit der höchsten Priorität bewertet. Das ist wichtig, weil sich diese Werte auch bei jungen Kunden widerspiegeln.

„Immer mehr Kunden, vor allem junge Menschen, wissen es zu schätzen, dass Unternehmen Ziele haben, die über den reinen wirtschaftlichen Erfolg hinausgehen.“ Elena Valderrábano, Director of Corporate Ethics and Sustainability bei Telefónica, Spanien

Gen Z neigt eher dazu zu glauben, dass umweltbezogene und gesellschaftliche Aspekte nach COVID noch wichtiger werden:

A vertical bar chart showing Gen Z (under 22) at 75% and Baby boomer (54+) at 55%
Gen Z (unter 22)76%
Millennial (23–37)71%
Gen X (38–63)61%
Babyboomer (über 63)55%

Fazit

Die Pandemie mit dem Coronavirus hat Veränderungen bei Verhalten und Erwartungen von Unternehmen und Kunden beschleunigt. In der ersten Phase der Pandemie konzentrierten sich Unternehmen in erster Linie auf die dadurch entstandenen finanziellen Belastungen. Aber schon in der ersten Erholungsphase begannen die Länder, umweltbezogene und gesellschaftliche Fragen mehr in den Vordergrund zu stellen.

Unsere Studie zeigt, dass unter den Arbeitnehmern aus nahezu allen Ländern, in denen die Umfrage stattfand, ein starker Wunsch herrscht, dass die jeweiligen Unternehmen sich auf Initiativen konzentrieren, die das Wohl der Mitarbeiter bei der Rückkehr zur Arbeit in den Vordergrund stellen und Strukturen entwickeln, die den sich wandelnden Konzepten bei der Work-Life-Balance Rechnung tragen, und zwar so, dass dabei die Umwelt als Ganzes geschützt und sogar verbessert wird.

Entscheidend ist, dass Führungskräfte in Unternehmen diese Veränderungen als Chance betrachten, um das Angebot sowie die Markenwahrnehmung zu verbessern. Zusätzlich werden die Kosten gesenkt, sodass dem Unternehmen neben den umweltbezogenen und gesellschaftlichen auch finanzielle Vorteile winken. Nachhaltigkeit ist eine geschäftskritische Ressource, und es ist an der Zeit zu handeln.

Empfehlungen aus dem Epson Index für nachhaltige Arbeitsumgebungen 2021

  • Beschleunigen Sie den Übergang hin zu nachhaltiger IT-Technologie, die allen sozialen Anforderungen (z.B. Abstand) gerecht wird und die die Produktivität fördert
  • Nutzen Sie Techniken zur Ferndiagnose, um Geräteversagen, Ausfallzeiten, Wartungskosten und Besuche vor Ort zu reduzieren
  • Nutzen Sie Technologien für die Zusammenarbeit, mit der Teams aus der Ferne kommunizieren, ohne dabei Ressourcen zu verschwenden und ermöglichen Sie auf diese Weise diverse Arbeitsprozesse.
  • Entscheiden Sie sich für IT, die dem Nachhaltigkeitskonzept einer Kreislaufwirtschaft entspricht, einschließlich Fertigung, Energieverbrauch, Langlebigkeit und Abfallvermeidung.

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„In der Krise mussten wir uns neu orientieren. Dabei legten wir unsere Prioritäten auf soziale und finanzielle Stabilität. Doch für die Erholungsphase steht Nachhaltigkeit auf dem Plan. Dieser Punkt ist zurück auf der Tagesordnung und die Unternehmen in Litauen sind gegenüber der Gesellschaft bewusster, aufgeschlossener und mehr in Einklang mit ihr als viele denken mögen.“

Karolina Semionovaitė,
Sustainability Manager bei der „Swedbank”, Litauen

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